. 22.06.2008 Experten rüffeln Regierung

Die Umwelt-Sachverständigen der Bundesregirung kritisieren den Kampf gegen Auto-Abgase in Europa: Die Bundesregierung müsse hier deutlich ehrgeizigere Ziele verfolgen, sagte der Vorsitzende der Expertengruppe, Hans-Joachim Koch, am Mittwoch in Berlin. Schon die ursprünglichen Pläne der EU-Kommission hätten den Herstellern Zugeständnisse eingeräumt. Und dann haben sich auch noch Deutschland und Frankreich für eine weitere Verwässerung der 120 Gramm-Grenze je Kilometer auf geeinigt. "Damit wird eine große Chancen beim Klimaschutz vergeben", sagte Koch, der Professor an der Uni Hamburg ist.

Klimaschutz In Berlin übergab der Sachverständigenrat am Nachmittag Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sein Gutachten "Umweltschutz im Zeichen des Klimawandels". Die Umwelt-Sachverständigen plädieren für einen maximalen Kohlendioxid-Ausstoß von 80 bis 95 Gramm pro Kilometer im Jahr 2020. Deutschland und Frankreich hatten 95 bis 110 Gramm vorgeschlagen.

Kritisch sehen die Experten zudem die Zukunft von Kohlekraftwerken: Die Hoffnung, das Kohlendioxid abzuscheiden und unterirdisch zu lagern, sei optimistisch. Wann diese Technik marktreif sei und ob sie von den Menschen akzeptiert werde, sei völlig offen. "Angesichts dramatischer Klimaveränderungen ist ein möglicherweise massiver Ausbau von Kohlekraftwerken auf der Basis ungesicherte technologischer Zukunftserwartungen nicht zu rechtfertigen", heißt es im Bericht. Umweltminister Sigmar Gabriel hatte den Bau von "neun bis zehn Kohlekraftwerken" gefordert.
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. 22.06.2008 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen im Kreisgebiet:
Montag, 23. Juni 2008: Messingen, Elbergen
Dienstag, 24. Juni 2008: Beesten, Bawinkel
Mittwoch, 25. Juni 2008: Lähden, Sögel
Donnerstag, 26. Juni 2008: Haren, Schwefingen
Freitag, 27. Juni 2008: Fehndorf, Wettrup
Samstag, 28. Juni 2008: Neubörger
Sonntag, 29. Juni 2008: Papenburg
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen kommen.
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. 22.06.2008 Dirk Baalmann Schützenkönig

Das Schützenkönigspaar 2008 Dirk Baalmann ist neuer Schützenkönig in Wippingen. Zu seiner Königin erkor er sich Bärbel Ganseforth. Der Throngemeinschaft gehören folgende Paare an: Jörg und Marilen Baalmann, Stephan Bicker mit Kerstin Wolff, Christoph Ganseforth mit Claudia Niehaus, Dennis Gerdes mit Elisabeth Speller, Antonius Hempen mit Kathrin Richert, Karsten Hempen mit Kerstin Jasper, Thomas Hermes mit Birgit Wilmes, Markus Klaas mit Maria Wülk, Christian und Lena Lampen, Christian Wegmann mit Anna Schwering sowie Sascha Wesseln mit Judith Kossen.
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. 22.06.2008 Landkreis drückt bei der Schülerbeförderung aufs Tempo

Der Landkreis Emsland drückt bei der Schülerbeförderung aufs Tempo. Mit großer Mehrheit verabschiedete der Schulausschuss in einer Sitzung im Gymnasium Papenburg die geplanten Vorschläge der Kreisverwaltung für eine Änderung in der mittlerweile 25 Jahre alten Satzung zur Schülerbeförderung im Emsland. Ziel ist es, die Änderungen bereits zum kommenden Schuljahr wirksam werden zu lassen. „Wir sollten den Zug nicht mehr anhalten“, mahnte Erster Kreisrat Reinhard Winter zur Eile. Den endgültigen Beschluss für die neue Schülerbeförderungssatzung fasst der emsländische Kreistag in seiner Sitzung am Montag, 30. Juni. Die wichtigsten Änderungen im Überblick: Mehr im Artikel der EZ v. 16.06.2008...
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. 22.06.2008 Ansiedlung von Betrieben: Dörpen landesweit „spitze“

Die Samtgemeinde Dörpen ist bei der Zunahme von Unternehmensansiedlungen landesweit Spitzenreiter. Wie aus einer Studie des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) hervorgeht, verzeichnete die SG Dörpen im Untersuchungszeitraum von 1996 bis 2006 einen Zuwachs von 61 Prozent. Im Fokus der Studie standen nach einer Mitteilung des Landkreises Emsland die Ansiedlungen von Unternehmen. Berücksichtigt wurden Betriebe mit einem Jahresumsatz von mindestens 17500 Euro. Mehr im Artikel der EZ v. 14.06.2008...
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. 15.06.2008 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 16. Juni 2008: Esterwegen, Beesten
Dienstag, 17. Juni 2008: Lorup, Geeste
Mittwoch, 18. Juni 2008: Twist, Flechum
Donnerstag, 19. Juni 2008: Lingen, Sögel
Freitag, 20. Juni 2008: Dalum, Holte
Samstag, 21. Juni 2008: Herbrum
Sonntag, 22. Juni 2008: Schapen
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 13.06.2008 Am Sonntag beginnt Schützenfest

Sonderseute der Ems-Zeitung zum Schützenfest Am Sonntag beginnt in Wippingen das Schützenfest. Die Ems-Zeitung brachte heute alles Wissenswerte dazu auf der Sonderseite (pdf 811 kb).
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. 13.06.2008 Bewässerung in Wippingen

Anfang Juni war der Sommer ist in vollen Zügen da, allerdings machte die Trockenheit den Landwirten zu schaffen. Das Emslandgewitter war überall ergiebig, besonders an der Ems, nur in Wippingen kam der Regen tropfenweise. Dank Technik mit Dieselpumpe kann, wie hier auf den Bildern zu sehen ist, das Wasser tief aus der Erde gepumpt werden.

Ackerbewässerung in Wippingen Ackerbewässerung in Wippingen Ackerbewässerung in Wippingen Ackerbewässerung in Wippingen Ackerbewässerung in Wippingen Ackerbewässerung in Wippingen Ackerbewässerung in Wippingen Ackerbewässerung in Wippingen Ackerbewässerung in Wippingen Ackerbewässerung in Wippingen
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. 13.06.2008 Neue Deverbrücke

Neue Deverbrücke Eine neue Deverbrücke ziert neuerdings die Verbindungsstraße Strootburgende Neudörpen-Neubörger. Die alte war im letzten Jahr durchgespült und abgesackt.
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. 06.06.2008 Einweihung und "Tag der offenen Tür" im Freizeit- und Bildungshaus in Wippingen

Einweihung Haus Westhoff in Wippingen Am 1. Juni diesen Jahres feierte das St. Lukas-Heim mit der Wippinger Gemeinde zusammen die Einweihung unseres neuen Freizeit- und Bildungshauses. Pastor Weusthoff begann mit einer heiligen Messe in St.Bartholomäus. Die Messdiener waren Bewohner von unserem Wohnheim und die musikalische Begleitung wurde von der Gruppe "Windspiel" gestaltet. An alle, auch an die Vorbereitungsgruppe einen herzlichen Dank. Trotz der Demonstration in Dörpen war die Kirche gut gefüllt. Am Ende der Messe wurden die Kreuze geweiht und der Samtgemeindedirektor Herr Hansen und der Bürgermeister von Wippingen Herr Gerdes richteten Grußworte an uns und zeigten sich erfreut, dass unsere Menschen mit Behinderung durch dieses Haus mitten in Wippingen einen festen Platz in der Gemeinde gefunden haben.

Einweihung Haus Westhoff in Wippingen Anschließend ist die Gemeinde durch unseren stellvertretenden Caritasdirektor Herrn Kupczik eingeladen worden, mit rüber in das Freizeithaus zu gehen und sich dort alles anzuschauen. Die Wippinger waren sehr gespannt, was aus dem damaligen "Haus Westhoff" geworden ist. Somit haben sich auch einige Herren sehr wohl gefühlt, als sie in ihrer damaligen Kneipe des Hauses sich auf ihre alten Stammplätzen setzen und sich ein Bier schmecken lassen konnten. Auch der anschließende "Tag der offen Tür" war bis zum Schluss sehr gut besucht. Sowohl die Pizza als auch das Stockbrot waren am Ende aufgebraucht. Die junge Gemeinde nutzte neben dem Billardtisch und dem Kicker auch die Tischtennisplatte, die uns im neuen Haus zur Verfügung steht.

Einweihung Haus Westhoff in Wippingen Die Kinder konnten mit einer Kutschfahrt die Umgebung von Wippingen genießen. Aber auch alle anderen Angebote wie z.B. "Hau die Erbse" oder "Postkarten selbst gestalten" wurden reichlich genutzt. Für musikalische Stimmung sorgte die FED-Band. Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden!! Vor allem durch Ihren Einsatz ist das Fest so gelungen!

Einweihung Haus Westhoff in Wippingen Das Haus kann für Gruppen bis 30 Personen angemietet werden (jedoch nicht für private Zwecke). Es kann sowohl für Freizeiten als auch für Bildungstage genutzt werden. Präsentationsmedien stehen zur Verfügung. Sehr gut geeignet ist das Haus für Menschen mit einer Mehrfachbehinderung. Acht Rollstuhlfahrer können die unteren Schlafräume nutzen. Es gibt 3 große rollstuhlgerechte Badezimmer und 3 Pflegebetten. Daneben ist ein Zimmer als Snoezelraum eingerichtet worden.

Das Bildungs- und Freizeithaus ist als Selbstversorgerhaus gedacht. Bei Fortbildungen kann aber nach Wunsch Verpflegung organisiert werden. Eine Übernachtung kostet pro Person 17,25 € (incl. Mwst.). Sollten Sie Interesse an unserem Freizeithaus haben, können sie sich gerne bei uns melden 04961/925261, E-mail: fub.wippingen@st-lukas-heim.de
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. 04.06.2008 Bauern blockieren Molkereien

Die streikenden Milchviehhalter zeigen weiter Entschlossenheit. Gestern Vormittag fuhren zahlreiche Landwirte vor den beiden Nordmilch-Werken in Neubörger und Beesten auf und blockierten die Zufahrten. Ihr Ziel: die Arbeit der Milchwerke komplett zum Erliegen zu bringen.

Nach Angaben von Heiner Dickebohm aus Rhede, liegt dieser Aktion maßgeblich zugrunde, dass Molkereien zurzeit Milch im Ausland einkaufen würden. So sollten die Auswirkungen des seit einer Woche anhaltenden Milchstreiks verringert werden. Laut Dickebohm wollen die Bauern mit ihren Schleppern für 48 Stunden vor den beiden letzten emsländischen Molkereiwerken ausharren.

Dickebohm nannte als eine der wichtigsten Forderungen des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) neben einem Milchpreis von 43 Cent je Kilogramm, eine Überlieferung der Quoten ab dem ersten Liter mit der sogenannten „Superabgabe“ zu belegen und zugleich Unterlieferungen in folgenden Jahren durch Überlieferungen ausgleichen zu können (Saldierung).

Kurz nachdem die Landwirte in Neubörger aufgefahren waren, kam es zu einer ersten Gesprächsrunde zwischen den Landwirten, dem Werksleiter und einem Erzeugerberater der Nordmilch. Ein Landwirt warf dem Molkereikonzern vor: „Wenn ihr mitgemacht hättet, wären wir in drei Tagen durch gewesen.“
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. 04.06.2008 Ein seltener Besucher in Wippingen

Storch in Wippingen In Wippingen bietet sich selten ein Bild von diesem Besucher aus der Vogelwelt. Ein Storch spazierte am Freitag, den 30. Mai auf der Pferdeweide (Harpel Esch) von Hermann Grote. Johannes Grote gelang dieser fotografische Beweis.
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. 01.06.2008 5000 Menschen demonstrierten gegen geplantes Kohlekraftwerk in Dörpen

Blick von der Bühne auf die Kundgebung am Rathausplatz Rund 5.000 Bürger demonstrierten am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein gegen den Bau eines Kohlekraftwerkes in Dörpen (Emsland). Die Bürgerinitiative Saubere Energie hatte zu dieser Demonstration aufgerufen. Auf zwei Standorten begann die Veranstaltung. Von dort starteten die Demonstrationszüge, um sich dann am Rathausplatz in Dörpen zu treffen.

Eine bunte Mischung aus Fahrradgruppen, Traktoren, Fußgängern mit Plakaten und Transparenten zog durch die Straßen von Dörpen. Die Teilnehmer stellten einen Querschnitt der Bevölkerung dar; von Jung bis Alt war alles vertreten.

Die Organisatoren der Demonstration hatten im Vorfeld mit 2000 Teilnehmern gerechnet und waren positiv überrascht über die große Anzahl der Bürger, die ihren Unmut über die Pläne zum Bau eines Kohlekraftwerkes deutlich zum Ausdruck brachten.

Den Teilnehmern wurde ein buntes Programm angeboten. Die Musikgruppen Noise Conception, New Edition, Landmaschine, Intermezzo, Ennulat und Spatz mit Kai Engelke und Rita & Paul stellten sich auf die verschiedenen Bühnen und unterstützten damit das Anliegen der Bürgerinitiative.

Blick von der Bühne auf die Kundgebung am Rathausplatz, am Mikrofon BI-Sprecher Jan Deters-MeissnerZahlreiche Redner, darunter Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche, vom BUND und von den Grünen aus Deutschland und den Niederlanden äußerten ihre Kritik an den Bauplänen der Schweizer Firma BKW FMB Energie AG, sowie an den zur Zeit in der Bundesrepublik geplanten Neubauten von Kohlekraftwerken.

Der Vertreter der Ärzteinitiative Dr. Bardo Maria Bromisch wies nochmals deutlich auf die gesundheitlichen Gefahren eines Kohlekraftwerkes hin.

Die Stellwand mit den roten KartenDie Demonstration stand unter dem Motto: Ich zeig dem Klimakiller Kohlekraft die rote Karte. Es war ein beeindruckendes Bild, als die Teilnehmer die zuvor verteilten roten Karten zeigten.

Fazit dieser gelungen und beeindruckenden Veranstaltung: Eine Region ist mobil. Diejenigen die über den Bau des Kraftwerkes zu entscheiden haben, werden nicht so einfach über diese mächtige Demonstration des Bürgerwillens hinwegsehen können. Die mehrfach vorgebrachte Forderung nach einer Bürgerbefragung in Dörpen steht mehr denn je auf der Tagesordnung. Die 5000 Menschen, die heute in Dörpen waren, sind auch Multiplikatoren. Der Widerstand wird noch stärker werden.

Die Bürgerinitiative Saubere Energie dankt ganz ausdrücklich den vielen, vielen Helfern. Viele Privatpersonen und Unternehmen haben durch Geld- und Sachspenden die BI unterstützt. Viele Helfer haben Stunde um Stunde geopfert, um diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Die Künstler haben sich unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Allen ein herzliches Dankeschön. Die technische Betreuung bei den Bühnen hat einwandfrei geklappt und auch die Zusammenarbeit mit MHD, Feuerwehr, Polizei und der Verwaltung der Gemeinde Dörpen war problemlos.
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. 01.06.2008 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 2. Juni 2008: Börger, Elbergen
Dienstag, 3. Juni 2008: Lorup, Dalum
Mittwoch, 4. Juni 2008: Emmeln, Herbrum
Donnerstag, 5. Juni 2008: Flechum, Lindloh
Freitag, 6. Juni 2008: Rühlerfeld, Emsbüren
Samstag, 7. Juni 2008: Spelle
Sonntag, 8. Juni 2008: Emsbüren
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 01.06.2008 Landkreis will „Tagesmütter-Pool“ ausbauen

Die flächendeckend eingerichteten Familienzentren mit ihren flexiblen Betreuungsangeboten sind im Emsland inzwischen ein wesentlicher Faktor zur erfolgreichen Vereinbarung von Familie und Beruf. Vor allem die Tagespflege erfreut sich dabei einer so großen Nachfrage, dass der Landkreis Emsland nun den „Pool“ an qualifiziertem Personal weiter ausbauen will. „200 Teilnehmerinnen haben die Qualifizierungsmaßnahme bereits durchlaufen und sind mittlerweile erfolgreich im Einsatz“, erklärt Landrat Hermann Bröring. Derzeit würden weitere Kurse angeboten, nach den Sommerferien folge dann ein erneuter „Durchlauf“, so Bröring weiter. Insgesamt kann danach ein Pool von mehr als 400 Tagesmüttern vorgehalten werden, die sowohl in Familien, als auch in Kindertagesstätten eingesetzt werden können. Auf lange Sicht ist nach Ansicht des Landrats jedoch eine weiterer Ausbau des Pools notwendig. Weitere Informationen zu den Tagesmütterkursen sind beim Landkreis Emsland unter der Telefonnummer 05931/44-1399 oder per E-Mail unter frauke.vanhoorn@emsland.de erhältlich.
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. 01.06.2008 Familienstiftung zeichnet Erfolgsrezepte in der Kinderbetreuung aus

Die Emsländische Stiftung Beruf und Familie hat die mehr als 120 Kindertagesstätten und Familienzentren der Region zu einem so genannten „Best-Practice-Wettbewerb“ aufgerufen: Gesucht werden Erfolgsbeispiele für eine bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die drei überzeugendsten Modelle sollen im Herbst ausgezeichnet werden. Bewerbungen nimmt die Stiftung bis zum 1. August per E-Mail unter info@familienstiftung-emsland.de entgegen. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auch im Internet unter www.familienstiftung-emsland.de.
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. 01.06.2008 Kohlmeisen

Kohlmeisen Kohlmeisen Der Mai ist zu Ende und die Kohlmeisen sind schon flügge.
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. 29.05.2008 Wippinger Milchviehhalter nehmen am Lieferstopp teil

von links nach rechts: Johannes Hempen, Bernd Nehe, Ludger Haskamp, Walter Speller, Theo Kossen,Thomas Kuper, Christian Wegmann, es fehlen auf dem Bild: Wilhelm Apke und Bernhard Klaas Aufgrund des Milchpreisverfalles in den letzten Monaten sehen Deutschlands Milchviehhalter sich gezwungen einen unbefristeten Milchlieferstopp durchzuführen. Auch viele Wippinger Milchviehbetriebe haben sich dieser Maßnahme angeschlossen, da sie zu diesen Tiefstpreisen nicht wirtschaftlich Milch produzieren können und dieses gesunde und wertvolle Lebensmittel nicht verschenken wollen. Es wird geraten, Milchprodukte zum Wochenanfang schon vor dem Wochenende zu kaufen, da es zu Versorgungsengpässen kommen wird.

Die Wippinger Milchviehhalter, die sich an dem Streik beteiligen, haben sich dem Fotografen gestellt. Von links nach rechts: Johannes Hempen, Bernd Nehe, Ludger Haskamp, Walter Speller, Theo Kossen,Thomas Kuper, Christian Wegmann, es fehlen auf dem Bild: Wilhelm Apke und Bernhard Klaas.
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. 28.05.2008 Demonstration am 01.06.2008 in Dörpen

Flyer zur Demo am 01.06.2008 Auch die Wippinger Ortsgruppe der Bürgerinitiative "Saubere Energie" ruft mit einem Flyer auf, an der Demonstration am nächsten Sonntag teilzunehmen. Die Wippinger treffen sich zur gemeinsamen Abfahrt per Fahrrad oder Auto um 10.15 Uhr bei der Mehrzweckhalle.

Die Demonstration steht unter dem Motto "Dem Klimakiller die rote Karte zeigen!". Die Kundgebungsteilnehmer werden ihre roten Karten zeigen und an eine große Tafel heften. Es werden über 2000 Teilnehmer erwartet. Die Rednerliste auf den Kundgebungen soll die lokalen Aspekte aufzuzeigen und gleichzeitig den Kampf gegen das Dörpener Kohlekraftwerk in die sich entwickelnde Antikohlekraftbewegung einreihen.

Die Demonstration beginnt an zwei Standorten, beim Klärwerk an der Heeder Straße und auf dem Schützenplatz, zeitgleich. Von dort werden sich nach den Auftaktkundgebungen zwei Demonstrationszüge zum Rathausplatz bewegen. Die Abschlusskundgebung beginnt um 13 Uhr auf dem Rathausplatz.

Demotauglisches Fahrrad Auf allen Plätzen werden regionale Bands und Musiker im Wechsel mit den Reden für Unterhaltung sorgen: The Noise Conception, Landmaschine, New Edition, Ennulat, Spatz & Engelke, Rita & Paul, Intermezzo. Getränkestände und Essensstände sorgen für das leibliche Wohl. Auf Informationsständen werden Firmen über alternative Energietechniken und Naturschutzverbände über ihre Anliegen informieren.

Sprechen werden zu den Demonstranten u. a.: Hermann Scheer, SPD; Thea Dückert, Grüne; Klaus Brunsmeier, BUND; Hans Janssen, Bürgermeister Langeoog; Uli Spethmann, ev. Kirche; Heinz Schulte, SPD Dörpen.

Wer sein Fahrrad demotauglich herrichten möchte, kann sich z. B. die abgebildeten Plakate ausdrucken und (laminiert) an seinen Drahtesel hängen.

Plakat Plakat
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. 28.05.2008 Milchlieferstopp: Stammtische eingerichtet

Der gestern ausgerufene deutschlandweite unbefristete Milchlieferstreik des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) greift auch im Emsland. Kreisvorsitzender Remi Stöppelmann appellierte an alle BDM-Mitglieder, sich an dem Streik zu beteiligen.

Der Verband sehe sich von der Molkereiwirtschaft herausgefordert, das „härteste Druckmittel“ anzuwenden. Denn diese sei dem BDM trotz wiederholter Aufforderungen um Unterstützung bei der Erzielung eines „kostendeckenden Milchpreises“ nicht entgegengekommen. Für das Emsland könnte das bedeuten, dass ab sofort rund 30 Prozent der gesamten erzeugten Milchmenge nicht mehr an die Molkereien geliefert werden.

ur Unterstützung der Mitglieder hat der Kreisverband Stammtische eingerichtet. Jeweils um 20 Uhr beginnen heute die ersten Treffen in den Gasthäusern Vosse-Schepers in Rhede, „Altes Gasthaus Schröder“ in Sögel, Heidekrug in Twist, Esders in Haselünne und Zum Alten Fährhaus in Emsbüren.
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. 26.05.2008 Strom- und Wärmeversorgung mit Alternativen Energien

Flyer zur Info-Veranstaltung der BI am 28.05.2008 Am Mittwoch, den 28.05.2008 um 19:30 Uhr informiert die Bürgerinitiative "Saubere Energie" im Gasthaus Westhus in Dörpen über "Strom- und Wärmeversorgung mit Alternativen Energien".

Prof. Klaus Kuhnke vom Vorstand des Solarvereins Osnabrück wird über alternative Heizsysteme wie z.B. Pelletheizungen, Solarthermie und über Photovoltaik und energiesparendes Bauen und Modernisieren referieren.

Carlo Reeker, stellvertr. Geschäftsführer des Bundesverbandes Windenergie wird die Chancen der Windenergie im Emsland, die Möglichkeiten durch Repowering und über eine bezahlbare Energieversorgung sprechen.

Die Bürgerinitiative möchte mit dieser Veranstaltung deutlich machen, dass eine sichere Energieversorgung möglich ist, ohne den weiteren Bau der klimaschädlichen Kohlekraftwerke und auch ohne das Heil bei den unkontrollierbaren Risiken der Atomenergie zu suchen. Die aktuellen Szenarien einer Stromlücke sind angesichts einer Stromüberproduktion in Deutschland nur als Panikmache zu bezeichnen. Auch bei einem Ausstieg aus der CO2-produzierenden Kohleverstromung ist der geplante Ausstieg aus der Atomenergie weiterhin machbar.
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. 26.05.2008 Zeltlager am Erikasee

Zelt Für alle Kinder der 3. – 7. Klasse veranstaltet der SV Wippingen mit dem SV Renkenberge ein abenteuerreiches Zeltlager. In diesem Jahr fahren wir vom 23. bis 27. Juli zum Erikasee nach Esterwegen.

Kosten: 45 €. Anmeldungen bis zum 29.06.08 bei Anna Schwering Tel. 04966/674. Zum Flyer...
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. 26.05.2008 Fronleichnamsprozession

Sehr viel Mühe haben sich die Wippinger wieder gemacht am alljährlichen Fronleichnamstag. Bis zu 3 Abende arbeiten diverse Gruppen mit "Grünholen" und der Herrichtung von Bögen, Bildern oder den Altären.

Am Donnerstagabend nach der hl. Messe schloss sich die Prozession an, bei der Kommunionkinder Blumen streuten, die Schützenkapelle den Umzug mit Musik umrahmte und die Gemeinde die vom Priester getragene Monstranz mit dem Allerheiligsten in einem Festzug unter Gesang zu mehreren geschmückten Außenaltären begleitete.

Der Pastor bedankte sich nach der Fronleichnamsprozession bei allen Akteuren und Helfern für das Schmücken des bestimmt einzigarten Umzuges.
Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen Fronleichnam in Wippingen
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. 26.05.2008 Krippenangebot im Emsland wird ausgebaut

Bei der Betreuung von drei- bis sechsjährigen Kindern liegt die Versorgung im Emsland bei 100 Prozent. So lautete am vergangenen Montag die Zwischenbilanz im Kreistag. Damit, so Erster Kreisrat Reinhard Winter, sei die Situation wesentlich besser als in den meisten anderen Landstrichen Niedersachsens. Auch bei der Flexibilisierung des Angebotes sei eine Menge erreicht worden: So sei die Zahl der Fünf-Stunden-Gruppen innerhalb eines Jahres um 137 Prozent auf heute 135 Gruppen angestiegen. Verbesserungswürdig ist hingegen die Situation für unter dreijährige Kinder. „Wir erwarten bis 2013 für Neubau- und Umbaumaßnahmen zur Schaffung von Krippengruppen rund 8,4 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bundesprogramm zum Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige“, erläuterte Landrat Bröring. Im Juni sollen im Kreistag die Bedingungen für die weitere Vorgehensweise in Sachen Kinderbetreuung festgelegt werden.
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. 26.05.2008 Verkehrsüberwachung II

In der kommenden Woche finden an folgenden Stellen Verkehrskontrollen statt:
Montag, 26. Mai 2008: Spelle, Twist
Dienstag, 27. Mai 2008: Lorup, Salzbergen
Mittwoch, 28. Mai 2008: Thuine, Lingen
Donnerstag, 29. Mai 2008: Klein Berßen, Emsbüren
Freitag, 30. Mai 2008: Flechum, Lindloh
Samstag, 31. Mai 2008: Papenburg
Sonntag, 01. Juni 2008: Freren
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. 26.05.2008 Verkehrsüberwachung

Zwischen Sögel und Klein Berssen stehen neuerdings 2 feststehende Blitzer.
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. 26.05.2008 Tierseuche beschert Umsatzminus

Die Rindviehzuchtgenossenschaft Weser-Ems-Union (WEU) hat die wirtschaftlichen Folgen der Blauzungenkrankheit zu spüren bekommen. Geschäftsführer Dr. Josef Pott berichtete auf der Vertreterversammlung in Surwold von einem Rückgang des Gesamtumsatzes für das Jahr 2007 um 6,6 Prozent auf gut 26,4 Millionen Euro. Mehr...
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. 19.05.2008 Verkehrsüberwachung

In der kommenden Woche muss an folgenden Stellen mit verstärkten Verkehrskontrollen gerechnet werden:
Montag, 19. Mai 2008: Schapen, Vrees
Dienstag, 20. Mai 2008: Lorup, Papenburg
Mittwoch, 21. Mai 2008: Lengerich, Salzbergen
Donnerstag, 22. Mai 2008: Rühlerfeld, Sögel
Freitag, 23. Mai 2008: Dörgen, Lingen
Samstag, 24. Mai 2008: Herbrum
Sonntag, 25. Mai 2008: Neubörger
Darüber hinaus kann auch an weiteren Orten im Kreisgebiet „geblitzt“ werden.
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. 19.05.2008 Lust im Emsland zu studieren?

Das Department für Management und Technik der Fachhochschule Osnabrück lädt am Mittwoch, 04. Juni 2008 um 16.00 Uhr in den Hochschulstandort Lingen Am Wall Süd 16 Lingen zu einem Informationsnachmittag ein.

Die FH möchte allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Studiengänge Betriebswirtschaft und Management, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik vorstellen. Die Professoren werden eine Einführung in ihre Fächer geben und den Gästen direkt Rede und Antwort stehen. Das Dekanat ist darauf vorbereitet, die Fragen der Studienorganisation, der Bewerbung und der Immatrikulation zu klären.
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. 19.05.2008 Flyer zeigt „Paddelparadiese“ der Region

Pünktlich zur Urlaubssaison kann die Emsland Touristik GmbH jetzt einen neuen Flyer über Paddelparadiese an Hase und Ems präsentieren. In der Karte sind alle Anleger, Schleusen und Wehre entlang der Flüsse markiert und mit detaillierten Angaben versehen. Darüber hinaus benennt das Faltblatt Kanuverleihe und Ansprechpartner in der Region. Der Flyer kann telefonisch unter 05931/44-2266 oder über das Internet unter www.emsland.com angefordert werden.
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. 19.05.2008 Kirchentage: Deutsche Bahn setzt Sonderzüge auf der Emslandlinie ein

Die Deutsche Bahn wird zum 97. Katholikentag in Osnabrück vom 21. bis 25. Mai zusätzliche Züge auf der Emslandstrecke einsetzen. Das hat jetzt der Leiter des Regionalbüros Marketing der Deutschen Bahn AG in Bremen, Wolfgang Torkler, mitgeteilt. Die Eintrittskarte zur Veranstaltung berechtige als Kombiticket zur Anreise mit den fahrplanmäßigen Nahverkehrszügen von Emden über Rheine nach Osnabrück. Ebenfalls Sonderzüge einsetzen will die Deutsche Bahn für den fünften ostfriesischen Kirchentag vom 4. bis 6. Juli in Norden. Insgesamt konnte Torkler eine positive Bilanz über die allgemeine Entwicklung der Fahrgastzahlen auf der Emslandlinie ziehen: So sei die Zahl der Zugreisenden auf dieser Strecke von 250.000 im Jahr 2005 auf 2,26 Millionen im Jahr 2007 gestiegen. Vor allem die Bereitstellung von 51 Fahrradstellplätzen habe die Attraktivität der Strecke gesteigert. „Kein anderer Zug in Deutschland kann so viele Fahrräder mitnehmen“, so Torkler.
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. 15.05.2008 Frühlingsfest unter strahlendem Himmel

MühlenfestGutes Wetter und gute Stimmung - ideale Bedingungen für die diesjährige Veranstaltung auf dem Mühlenhof am Pfingstmontag. Sah es zunächst so aus, als hätten wohl auch manche Wippinger die sommerlichen Temperaturen als Ausflugswetter genutzt, füllte sich der Platz dann doch ganz beachtlich. Auch zahlreiche auswärtige Gäste legten am frühen Nachmittag auf ihrer Fahrradtour eine Pause auf dem Mühlenhof ein.

Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" sammelte an ihrem Stand Unterschriften unter die Petition an den Gemeinderat gegen das Kohlekraftwerk in Dörpen und nutzte die Gelegenheit, um auf die Demonstration am 1.06.08 in Dörpen hinzuweisen. Mehr Fotos...
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. 11.05.2008 Verkehrsüberwachung

In der kommenden Woche wird an folgenden Stellen im Kreisgebiet geblitzt:
Dienstag, 13. Mai 2008: Emsbüren, Dalum
Mittwoch, 14. Mai 2008: Schwefingen, Aschendorf
Donnerstag, 15. Mai 2008: Lindloh, Dohren
Freitag, 16. Mai 2008: Emmeln, Geeste
Samstag, 17. Mai 2008: Dörpen
Sonntag, 18. Mai 2008: Börger
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 11.05.2008 Mobilisierung für die Demonstration am 01.06.2008 auch in Oldenburg

Infostand der BI in Oldenburg Infostand der BI in Oldenburg Infostand der BI in Oldenburg
Plakat zur Demonstration am 01.06.2008 Für die Teilnahme an der Demonstration am 01.06.2008 in Dörpen gegen das geplante Kohlekraftwerk warben die in Oldenburg wohnenden Geschwister Grote und weitere BI-Mitglieder. Sie stießen dabei auf großes Interesse. Viele Passanten äußerten ihr Unverständnis dafür, dass angesichts der drohenden Klimaveränderungen weiter auf den Zubau dieser CO2-Schleudern gesetzt wird.

Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" hat für die Demo eine Kampagnenseite www.ich-zeig-die-rote-karte.de geschaltet, auf der es alles Wissenswerte rund um die Demonstration gibt.
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. 11.05.2008 BI-Sprecher fordern in Bern "Kein Kohlekraftwerk in Dörpen"

Aufsehen erregten die beiden Sprecher der Bürgerinitiative "Saubere Energie" Inge Stemmer und Jan Deters-Meissner vor der Generalversammlung der BKW in Bern am Freitag, den 09.05.2008. Die Aktionärsvertreter wurden vor der Halle 220 auf dem Berner Messegelände BEA Expo mit einem Transparent "Kein Kohlekraftwerk in Dörpen" empfangen. Dies war den Messe- und BKW-Vertretern so unangenehm, dass sie zunächst versuchten, die BI-Vertreter mit Hinweis auf das Hausrecht des Platzes zu verweisen. Als Stemmer und Deters-Meissner sich weigerten, ließen sie das Transparent durch Security-Leute zunächst vor den Blicken der Aktionäre abschirmen.Erst als Deters-Meissner den BKW-Pressesprecher Sommavilla an den von BKW propagierten fairen Umgang erinnerte, ließ dieser die Wachleute zur Seite treten.

Unterstützung erhielten die BI-Sprecher von mehreren Berner Großräten, u. a. von Flavia Wasserfallen und Christoph Grimm, die beide schon mehrfach Anträge in den Großen Rat eingebracht hatten, mit dem Ziel, dass BKW aus ihrem Engagement für ein Kohlekraftwerk in Dörpen aussteige.

von links: Johanna Wältli, Großrätin, Barbara Egger, Regierungsrätin, Jan Deters-Meissner, BI-Sprecher, Christoph Grimm, Großrat, Flavia Wasserfallen, Großrätin, Inge Stemmer, BI-Sprecherin, Maria Iannino, Großrätin Die bernische Regierungsrätin (Kantonsministerin) Barbara Egger solidarisierte sich nach ihrem Eintreffen demonstrativ mit den deutschen Kraftwerkgegnern. Sie stellte sich hinter das Transparent und ließ sich von der Bernischen Presse mit dem Transparent in der Hand fotografieren. Im Gespräch stellte Frau Egger klar, dass sie weiterhin erwarte, dass BKW ganz aussteige. Deters-Meissner und Stemmer berichteten Frau Egger von dem Widerstand im Emsland und teilten ihre Befürchtung mit, dass BKW nur Zeit schinden wolle, um das Kraftwerksprojekt trotz allem weiter zu betreiben.

Frau Egger zeigte sich erfreut über die Aktivitäten, besonders über die geplante Demonstration am 01.06.2008. Sie war allerdings der Meinung, man müsse BKW Zeit lassen für einen Ausstieg aus dem Projekt. BKW habe bisher seine Aktivitäten in Dörpen, insbesondere die Propaganda-Offensive des "Informationscenters" in Dörpen, an dem Verwaltungsrat vorbei entfaltet. Jetzt habe sie den Eindruck, von der BKW vollständig informiert zu werden.

Auf der Generalversammlung wurde Dörpen weiterhin als geplantes Projekt vom Vorstand erwähnt. Der Geschäftsbericht wies aber auch darauf hin, dass nicht alle geplanten Projekte verwirklicht werden könnten. Mehr in der Schweizer Zeitung "Der Bund" vom 10.05.08...
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. 11.05.2008 Müllabfuhr: Geänderte Termine wegen Pfingsten

Wegen der Pfingstfeiertage verschieben sich die Termine für die Müllabfuhr in der kommenden Woche jeweils um einen Tag nach hinten. Die Restmülltonne wird in Wippingen ausnahm,sweise am Mittwoch geleert.
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. 11.05.2008 Gedenkstätte Esterwegen: Öffentliche Führung am Pfingstmontag

Am Pfingstmontag, dem 12. Mai, haben Interessierte zum ersten Mal in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, an einer kostenlosen öffentlichen Führung über das Gelände der künftigen Gedenkstätte Esterwegen teilzunehmen. Der Rundgang startet um 11 Uhr am ehemaligen Haupttor und umfasst insgesamt zwölf Stationen, die mittels Informationstafeln über die Geschichte des Lagers aufklären. Bis September findet in der Regel an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat jeweils ab 11 Uhr eine kostenlose Führung über das Lagergelände statt; eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die genauen Termine sowie weitere Informationen zur im Aufbau befindlichen Gedenkstätte gibt es im Internet unter www.gedenkstaette-esterwegen.de.
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. 11.05.2008 Nabu hat Probleme mit Projekt zur Ganzjahresweidehaltung

An drei Standorten in Ostfriesland betreibt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) seit 2003 Projekte zur Ganzjahresweidehaltung mit rückgezüchteten Auerochsen, sogenannten Heckrindern. Zwölf Tiere verendeten innerhalb kurzer Zeit. Auch bei den ebenfalls eingesetzten Konik-Wildpferden gab es Ausfälle. Nur zögerlich gesteht der Nabu Fehler ein. Mehr...
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. 11.05.2008 Ärzte gegen Kohlekraftwerk

Mehr als 100 Heilberufler aus dem gesamten Landkreis, darunter über 50 approbierte Ärzte, haben sich bislang gegen den in Dörpen geplanten Bau eines Steinkohlekraftwerks ausgesprochen. Das teilte Hanne Gießen, Fachärztin für Urologie in Papenburg, jetzt in einer Presseerklärung mit.

Die Ärzte und Heilberufler halten das Projekt eigenen Angaben zufolge für „umwelt- und gesundheitsökologisch nicht haltbar“. Auch wenn die lokalen Politiker die Thematik derzeit aus der aktuellen Diskussion zu nehmen versuchten, sei der Bau des Kraftwerks „noch lange nicht vom Tisch“, heißt es in der Erklärung. Gießen zufolge beziehen täglich mehr Mediziner mit ihrer Unterschrift gegen das Kraftwerk Stellung. Eine endgültige Auswertung sei für Ende Mai angesetzt. Dann sollen die Unterschriften den zuständigen Politikern vorgelegt werden. Bis dahin bitten die bisherigen Unterzeichner „weiter um rege Beteiligung“. Die entsprechenden Gesundheitsdaten sowie Unterschriftenzettel seien auf den Internetseiten der Bürgerinitiative „Saubere Energie“ unter der Adresse www.saubere-energie-doerpen.de abrufbar.

Die Mediziner wollen „nicht nur alle Kolleginnen und Kollegen, sondern auch alle Bürger“ ermutigen, „sich dem gut organisierten Widerstand“ anzuschließen.
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. 08.05.2008 Frühlingsfest auf dem Heimathof

Zum Flyer für das Mühlenfest Am zweiten Pfingstfeiertag veranstaltet der Heimatverein wieder einen bunten Nachmittag bei der Mühle. Gleichzeitig findet der Mühlentag statt mit Mühlenführung.

Alt und Jung sind eingeladen, einige unterhaltsame Stunden gemeinsam zu verbringen.

Beginn: 14.00 Uhr Heimatverein Wippingen
Das volle Programm:
Kaffee und Kuchen
Würstchen vom Grill u. Pommes
Getränke, Eis und Süßigkeiten
frische Brote aus der Backstube.
Für die Kinder wird eine Hüpfburg aufgebaut. Desweiteren gibt es Torwandschießen, und vieles mehr...
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. 29.04.2008 10 Jahre Förderverein

Die Rentiere Aus Anlaß des 10jährigen Bestehens wurden die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung mit der "Spezialität Eierlikör" begrüßt. In diesem Jahr waren auch Renkenberger Eltern eingeladen, da ab Sommer die erste Klasse gemeinsam in der neuen Grundschule Renkenberge-Wippingen unterrichtet wird. Hierfür wurde laut Bürgermeister Gerdes eigens ein Zweckverband gegründet, weil dieser Zusammenschluß über Samtgemeindegrenzen hinaus ein Novum darstellt. Hermann Gerdes aüßerte die Hoffnung, dass dieser Zusammenschluss eine Grundsicherung für beide Grundschulen und somit auch für die ortsnahe Beschulung der Kleinen für beide Gemeinden gewärleistet.

Elisabeth Speller übergibt 522 Euro an Jan Deters-Meissner Für die "Rentiere" übergab Elisabeth Speller ihre Spende von 522,-€. Schon seit dem 1.Weihnachtsmarkt im Jahre 2000 spenden sie den Überschuß für die Grundschule. Jan Deters-Meissner bedankte sich auch im Namen der Schule für diese tolle Leistung.

Der Verein konnte auf erfolgreiche 10 Jahre zurückblicken. Die Gründung erfolgte am 11.3.1998 auf Intiative von Margret Kimmann (Schulleiterin) und den ersten Vorstandsmitgliedern: Jan Deters-Meissner, Marlen Gerdes, Anita Bicker, Hermann-Josef Pieper, Gerd Klaas, Matita Rosen, Maria Brinkmann und Monika Wester.

Die Schule konnt mit Hilfe des Fördervereins viele Dinge anschaffen, die im normalen Schuletat nicht möglich gewesen wären. So konnten schon 1999 die ersten Computer angeschaft werden und zwei Jahre später der Computerraum eingerichtet werden. In den folgenden Jahren wurden neuere internetfähige PC's und Computertische für die Klassenräume besorgt. Außerdem konnten durch die Spendengelder Pausenspiele, Musikinstrumente, CD-Player, Regale und vieles mehr angeschaft werden. Im Jahr 2004 wurde sogar die Kletterwand finanziert und selbst montiert werden. Im Jahr 2007 konnte auf Intiative der Schüler, die 100 Unterschriften sammelten, eine Vogelnestschaukel gespendet und erstellt werden.

Marlene Bucher Marlene Bucher Für das nächste Schuljahr hat sich der Verein das neues Projekt "Jedem Kind ein Instrument" vorgenommen. Zunächst soll dies in der ersten Klasse beginnen und später auf alle Klassen ausgeweitet werden. Hierfür wird ein Musiklehrer verpflichtet, der den Kindern gemeinsames Musizieren näher bringen soll. Marlene Bucher, Musikpädagin der Emsländischen Musikschule, konnte den Teilnehmern an diesem Abend eindruckvoll demonstrieren, wie einfach und begeisternd dies sein kann. Mit einfachen Hilfsmitteln wie Klanghölzern, Trommeln, Shakern, Klatschen und Singen machte sie aus den Versammlungsteilnehmern ein "Bigband". Die Finanzierung des Projekts übernimmt zunächst der Verein. Gleichzeitig sollen Spendengelder, Patenschaften und Fördergelder besorgt werden.

v.l.: Gerd Klaas, Jan Deters-Meissner, Hermann-Josef Pieper, Marita Rosen Bei den Wahlen trat Jan Deters-Meissner nach 10 Jahren als Vorsitzender zurück, er bleibt dem Verein allerdings als Beisitzer erhalten. Neuer Vorsitzender wurde Hermann-Josef Pieper, neuer Schriftführer Gerd Klaas. Als Beisitzer wurden Jutta Reinhard und Anna Wanot im Amt bestätigt.

Anschließend dankten Jutta Reinhard, Bürgermeister Gerdes und Hermann-Josef Pieper dem scheidendenden Vorsitzenden für seinen außerordentlichen Einsatz ohne den der Verein nicht so erfolgreich hätte arbeiten können und ohne den wir auch die tolle Vereinszeitung nicht hätten.
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. 29.04.2008 Verkehrsüberwachung

In dieser Woche finden an folgenden Stellen Verkehrskontrollen statt: Dienstag, 29. April 2008: Lorup, Beesten Mittwoch, 30. April 2008: Dörgen, Neulehe Donnerstag, 1. Mai 2008: keine Angaben Freitag, 2. Mai 2008: Apeldorn, Esterwegen Samstag, 3. Mai 2008: Thuine Sonntag, 4. Mai 2008: Salzbergen Darüber hinaus kann an weiteren Orten im gesamten Kreisgebiet „geblitzt“ werden.
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. 29.04.2008 Zahl der Rentner in Niedersachsen steigt

Die Zahl der Menschen im Rentenalter an der niedersächsischen Bevölkerung nimmt weiter zu. Das belegen jetzt aktuelle Daten des Landesbetriebes für Statistik. So lebten im Jahr 2006 insgesamt 1,58 Millionen Menschen über 64 Jahren in Niedersachsen, was einem Bevölkerungsanteil von knapp 20 Prozent entspricht. Im Vergleichsjahr 1998 lag der Anteil noch bei 17 Prozent. Gegenteilig ist die Entwicklung bei den Kinderzahlen: Hier ging der Anteil der Jungen und Mädchen bis 14 Jahren im selben Zeitraum von 16 auf 15 Prozent zurück.
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. 29.04.2008 Sammlung für das Müttergenesungswerk startet

Auch in diesem Jahr ruft die Elly-Heuss-Knapp-Stiftung wieder alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Arbeit des Müttergenesungswerkes durch freiwillige Spenden zu unterstützen. Die Haus- und Straßensammlungen finden im Emsland vom 3. bis 18. Mai statt. Mit dem Erlös werden Kuren finanziert, die auf die speziellen Bedürfnisse von Müttern zugeschnitten sind. Aus diesem Grund bittet der Landkreis Emsland die Bevölkerung darum, die Aktion tatkräftig zu unterstützen. Spenden können auch auf das Konto des Landkreises Emsland bei der Sparkasse Emsland, Kontonummer 1339, unter Angabe der Haushaltsstelle 99999.00024 überwiesen werden.
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. 29.04.2008 Kombikraftwerk durch Biogas flexibel

Erneuerbare Energien können fossile Energieträger zunehmend ablösen. Bis zum Jahr 2100 sei es möglich, den deutschen Energiebedarf aus einem Energiemix aus Windenergie, Solarenergie und Biogas zu decken. Das hat ein Projekt der Agentur für Erneuerbare Energien unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Kassel bewiesen, das bei der Hannover Messe gestern präsentiert wurde. "Denn irgendwo weht immer Wind oder scheint die Sonne", erklärt Jörg Mayer von der Agentur die Funktion des Kombikraftwerkes. Biogas decke dabei die Energieverbrauchsspitzen ab. Die Turbinen für die Stromerzeugung aus Biogas könnten flexibel ein- und ausgeschaltet werden.

Überschüssige Windenergie in verbrauchsarmen Zeiten wird gespeichert, indem Wasser in ein hoch gelegenes Speicherbecken gepumpt wird. Wenn das Kombikraftwerk dann wieder mehr Leistung bringen muss, kann das Wasser abgelassen werden.
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. 29.04.2008 Spaß und Spannung im Moor

Im niederländischen Teil des Naturparks, dem „Veenland", wird alljährlich die sogenannte Veenweek durchgeführt. Aus diesem Anlass haben die deutschen und niederländischen Partner des Internationalen Naturparks Moor zeitgleich vom 26. April bis zum 3. Mai unter dem Motto „Spaß und Spannung im Moor“ ein umfangreiches Veranstaltungsangebot auf die Beine gestellt. Unter anderem stehen Radtouren, Wanderungen sowie ein großer Familientag im Naturreservat Bargerveen am 1. Mai auf dem Programm. Ein Veranstaltungskalender kann beim Internationalen Naturpark Moor telefonisch unter der Rufnummer 05931/44-2277 angefordert werden. Weitere Informationen dazu auch im Internet unter www.naturpark-moor.eu.
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. 29.04.2008 Niedersachsen würdigt ehrenamtliches Engagement

„Unbezahlbar und freiwillig“ - unter diesem Motto hat die Niedersächsische Landesregierung jetzt bereits zum fünften Mal einen Wettbewerb zur Stärkung des Ehrenamtes ausgeschrieben. Bis zum 1. Juli können sich Vereine, Initiativen, Selbsthilfegruppen oder Privatpersonen bewerben, die sich in der Vergangenheit durch besonderes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet haben. Im Rahmen des Wettbewerbs soll außerdem ein Sonderpreis zum Thema „Kinder fördern - Orientierung geben“ verliehen werden. Im September wird die zuständige Jury dann die Preisträger benennen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.unbezahlbarundfreiwillig.de.
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. 24.04.2008 Sportverein informiert über die Neubaupläne

Der Sportverein lädt alle interessierten Wippinger am kommenden Sonntag, 26.04.08 um 20.00 Uhr ins Gemeindezentrum ein. Hier soll der Neubau der Umkleidekabinen vorgestellt werden.
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. 24.04.2008 EZ-Bericht über Wippimger Bücherei

Der Grundschüler Henning (Zweiter von links) liest in der Bibliothek für die Jungen und Mädchen des Kindergartens (von links) Eva, Benni, Mareike und Verena. Foto: Astrid Brüggen Zum gestrigen Welttag des Buches, gab Gabriele Bicker, die die Bibliothek seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlich leitet, exemplarisch für insgesamt 40 Katholische Öffentliche Büchereien im Altkreis Aschendorf-Hümmling der Ems-Zeitung einen Einblick in die Bibliothekswelt. „Der Schwerpunkt hier in Wippingen liegt auf Kinderbüchern“, betont sie.

Gerade für die regelmäßig stattfindenden Vorlesestunden von Erstklässern für die Jungen und Mädchen des Kindergartens seien Bücher, bei denen Wörter teilweise durch kleine Bilder ersetzt werden, gut geeignet. Zum Bericht...
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. 24.04.2008 Treffen der KFD in Wippingen

Zu einem Erfahrungsaustausch trafen sich Vertreterinnen der Katholischen Frauengemeinschaft der ehemaligen Dekanate Aschendorf und Hümmling in der Wippinger Mehrzweckhalle. Zum Bericht...
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. 18.04.2008 Silberne Ehrennadel für Hermann Haasken

Silberne Ehrennadel für Hermann Haasken Nach 22-jähriger Amtszeit als Vorsitzender des landwirtschaftlichen Ortsvereins Wippingen hat Hermann Haasken sein Amt niedergelegt. Bernd Schulte-Lohmöller, Vorsitzender des Emsländischen Kreislandvolks, zeichnete ihn dafür mit der silbernen Ehrennadel aus. Die Vorstandsmitglieder des Ortsvereins dankten Hermann Haasken für die langjährige Zusammenarbeit. Im Bild (von links): Christian Wegmann, Johannes Frericks, Wilhelm Apke, Klaus Abeln, Bernd Schulte-Lohmöller, Hermann Haasken und Wilhelm Borchers.
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. 16.04.2008 Heute abend Bürgerversammlung

zum Flyer zur Bürgerversammlung Heute abend findet in der Wippinger Mehrzweckhalle um 20 Uhr die Bürgerversammlung zum Stand der Auseinandersetzungen um das Kohlekraftwerk in Dörpen statt. Weitere Themen sind: Der Strombedarf für Norddeutschland, wie man Energie und Kosten sparen kann und die Möglichkeiten, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln . Zum Flyer...
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. 16.04.2008 Generalversammlung des Grundschul-Fördervereins

In diesem Jahr feiert der Verein zur Unterstützung und Erhaltung der Grundschule Wippingen sein 10jähriges Bestehen. Der Förderverein hat in den vergangenen Jahren mit seinen Aktivitäten unsere Grundschule als ein wesentliches Element eines funktionierenden Dorflebens immer wieder in den Mittelpunkt gerückt. Er hat damit zu einem Konsens in der Gemeinde beigetragen, dass alles getan werden muss, eine Beschulung der Kleinsten im Ort vorzuhalten.

zur Zeitschrift des Fördervereins als PDF-Datei Mit der beschlossenen Fusion der Grundschulen Renkenberge und Wippingen über die Samtgemeindegrenze hinweg, wurde eine unkonventionelle Lösung gefunden. Der Förderverein will dieser neuen Schule weiter ihre Unterstützung zukommen lassen. In der Jahresschrift "Das Jahr in unserer Schule", die in dieser Woche in den Haushalten verteilt wird, bedankt sich der Verein bei allen Mitgliedern und Spendern, die mit ihren finanziellen Zuwendungen und mit ihren Arbeitseinsätzen die bisherige Vereinsarbeit möglich machten. Insbesondere bedankt er sich bei den „Rentieren“, die die Arbeit regelmäßig mit den Gewinnen aus dem Weihnachtsmarkt wesentlich unterstützen.

Zum Jubiläum startet der Förderverein das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“. Dieses Projekt bedeutet eine erhebliche Kraftanstrengung. Auf der Generalversammlung am Mittwoch den 23. April 08 im Gemeindezentrum möchte der Förderverein darüber informieren und um Unterstützung.

Als Referentin wurde die Musikpädagogin Marlene Bucher eingeladen, die mit einer kleinen praktischen Übung allen Teilnehmern sinnlich erfahrbar vermitteln wird, wie ein solches gemeinsames Musizieren ohne Vorbildung der Einzelnen möglich sein kann.
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. 16.04.2008 Viel Geld für emsländische Kindergärten

Der Jugendhilfeausschuss entschied einstimmig, dem Kreistag vorzuschlagen, über die bisherige Förderung hinaus jährlich bis zu 800 000 Euro für weitere Sprachförderkräfte sowie Sachkosten (Fortbildung, Verwaltung, Fahrtkosten) einzusetzen.

Dazu erläuterte Erster Kreisrat Winter, dass es nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund seien, die Sprachschwierigkeiten zeigten. Ebenso seien Probleme bei deutschen Jungen und Mädchen beispielsweise aus sozial benachteiligten Familien zu erkennen. Hier gelte es Chancengleichheit zu schaffen, damit die Kinder beim Übergang in die Schule alle die gleichen Voraussetzungen hätten. Für das Kindergartenjahr 2008/2009 meldeten 84 Kindertagesstätten für insgesamt 1375 Kinder einen Sprachförderbedarf, von denen gemäß der Landesrichtlinie nur die 568 Kinder mit Migrationshintergrund „förderfähig“ sind. Somit verblieben im Emsland 807 Kinder ohne Sprachförderung.

Um größere Chancengleichheit herzustellen, so Winter, sollten weitere Förderkräfte eingesetzt werden, die flächendeckend den Familienzentren zugeordnet sind und von hier aus zuständig für die jeweilige Stadt, Gemeinde oder Samtgemeinde. Um hohe Fahrzeiten zu vermeiden, solle in jeder Kommune mindestens eine Sprachförderkraft eingesetzt werden. Mit den vorgesehenen 800000 Euro könnten 24 Lehrkräfte mit jeweils 25 Wochenarbeitsstunden finanziert werden.
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. 12.04.2008 Thermische Kohle: Preis +125%

Zum Thema Versorgungssicherheit durch Kohlekraftwerke ist vielleicht diese Börsenmeldung interessant:

"Nachdem der viertgrößte Stahlhersteller der Welt, die südkoreanische POSCO, am Morgen bereits einer 210%igen Anhebung der Preise für einen Teil seiner Kokskohlelieferungen zustimmte, gibt es weitere Nachrichten über steigende Kohlepreise.

So werde auch der japanische Konzern Chubu Electric mehr zahlen – die Preise für Heizkohle aus Australien seien um 125% auf 125 Dollar pro Tonne gestiegen, hieß es. Das ist der erste ausgehandelte neue Preis für dieses Jahr. Damit setze Chubu einen Richtwert für die kommenden Verhandlungen anderer Elektrizitätskonzerne, hieß es. Vertragspartner für Chubu, den viertgrößten Versorger Japans, ist die Xstrata Plc.

07.04.2008 - 12:18 (© BörseGo AG 2008 - http://www.boerse-go.de, Autor: Stanzl Jochen, Redakteur)"
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. 12.04.2008 "Ich zeig die Rote Karte" - Kein Klimakiller in Dörpen!

Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" Dörpen gab folgende Presseerklärung heraus:
Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" hat auf dem letzten Treffen ihrer Ortsgruppenvertreter beschlossen, für den 01.06.2008 in Dörpen zu einer Großdemonstration aufzurufen.

Unter dem Motto "Ich zeig dem Klimakiller die rote Karte" wollen wir eine Demonstration organisieren, die deutlich macht, dass wir diesen Klimakiller nicht hinnehmen. Es geht nicht nur um eine lokalpolitisch bedeutsame Entscheidung über ein Industrieprojekt von vielen. Wir wollen den Dörpener Gemeindepolitikern und auch überregional deutlich machen, dass hier über unsere Lebensgrundlagen mit entschieden wird.

Wir wissen, das Kohlekraftwerk bedeutet eine nicht zu tolerierende Umweltverschmutzung für das Emsland. Wir wissen auch, dass das KKW als Klimakiller angesichts der drohenden Klimakatastrophe nicht zu verantworten ist. Wir wissen, dass dieses KKW nur den Profitinteressen eines Konzerns dient und nichts mit dem Energiebedarf oder mit dem berechtigten Interesse an Arbeitsplätzen zu tun hat.

Die verantwortlichen Politiker haben die Meinungsäußerung der Bürger per Unterschrift ignoriert. Weil sie sie einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen!
Aber vielleicht können sie ein deutliches Signal ja doch noch sehen.

Deshalb zeigen wir die rote Karte. Auf der steht:
Stopp den Klimakiller! Kein Kohlekraftwerk in Dörpen oder anderswo!

Wir wollen, dass sich mit dieser Demonstration der örtliche Widerstand und auch die Antikohlekraftbewegung massenhaft manifestieren.
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. 12.04.2008 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 14. April 2008: Spelle, Haselünne
Dienstag, 15. April 2008: Papenburg, Messingen
Mittwoch, 16. April 2008: Klein Hesepe, Neubörger
Donnerstag, 17. April 2008: Dalum, Werlte
Freitag, 18. April 2008: Herzlake, Geeste
Samstag, 19. April 2008: Lorup
Sonntag, 20. April 2008: Aschendorf
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen
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. 12.04.2008 Neues Angebot für ältere Menschen mit Behinderung

Von den drei großen Behinderteneinrichtungen im Landkreis Emsland - dem St. Lukas-Heim Papenburg, dem St. Vitus-Werk Meppen sowie dem Christophoruswerk Lingen - werden seit einiger Zeit besondere Tagesstrukturen für ältere Menschen mit Behinderungen angeboten, die im Wohnheim leben, aber nicht mehr in einer Behindertenwerkstatt tätig sein können. Dieses Angebot soll nun auch auf ältere Behinderte ausgedehnt werden, die von ihren Angehörigen in der häuslichen Umgebung betreut werden. Die neuen Tagesstätten mit jeweils 18 Plätzen werden nun nach und nach in räumlicher Nähe zu den vorhandenen Angeboten installiert. An maximal fünf Tagen pro Woche können die Einrichtungen dann von Menschen mit Behinderungen flexibel zwischen montags und samstags besucht werden.
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. 11.04.2008 Altkreis ASD verliert Nebenstelle des Gesundheitsamtes

Wer in Zukunft Hilfe vom Gesundheitsamt braucht oder wegen einer Sozialleistung eine amtsärztliche Untersuchung braucht, muss sich auf den Weg nach Meppen begeben. Denn der Landkreis plant offensichtlich, die Nebenstelle des Gesundheitsamtes in Aschendorf aufzugeben.

Für Wippinger mag der Unterschied noch nicht so riesig sein, aber Papenburger müssen jetzt 55 km gen Süden reisen. Das bedeutet für Bewohner des Nordkreises eine erhebliche finanzielle und zeitliche Belastung, zumal der Öffentliche Personennahverkehr im Emsland sehr zu wünschen übrig lässt. Für Arbeitslosengeld II-Empfänger, die wegen ihres Leistungsanspruches zum Amtsarzt müssen, ist dies schlichtweg nicht zu bezahlen.

Die für den Altkreis zuständigen Außendienstmitarbeiter sollen in Zukunft von ihrem Wohnort im Altkreis 50 km nach Meppen fahren, dort in den Dienstwagen klettern und 50 km zurückfahren. Elementare Dienste für die 35000 Menschen im Papenburger Einzugsbereich sollen jetzt von Meppen aus geleistet werden. Somit werden sowohl die Klienten lange Wege zu den Mitarbeitern des Landkreises haben, als auch die Mitarbeiter lange Wege zu ihren Klienten. Dabei verfügen die Adressaten des Sozialpsychiatrischen Dienstes zumeist nicht über ein Fahrzeug.

Hintergrund dieser Verschwendung von Arbeitszeit, Nerven und Ressourcen ist der geplante Umzug der Aschendorfer Außenstelle des Landkreises in das ehemalige Finanzamt, das in Gegenzug in das jetzige Kreishaus einzieht. Das alte Finanzamt bietet wesentlich weniger Räume. Der Landkreis will anscheinend keine zusätzlichen Räume anmieten. Es stellt sich bei der vom Landkreis geplanten Notlösung allerdings die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Die Bürgernähe der Verwaltung bleibt dabei sowieso auf der Strecke.
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. 11.04.2008 Kundgebung: Bauern wollen stabile Preise

Zu einer landesweiten Kundgebung am Mittwoch, 16. April, in Oldenburg ruft das Landvolk Niedersachsen seine Mitglieder auf.

In diesen Tagen rufen auch die landwirtschaftlichen Kreisvereine des Emslandes ihre Ortsvereine sowie die Landfrauenvereine zur Teilnahme auf. Anlass für die landesweite Aktion ist die Lage der Milcherzeuger und Schweinehalter sowie die am 17. April beginnenden Listungsgespräche des Lebensmitteleinzelhandels. Treffpunkt für die Landwirte ist die Weser-Ems-Halle, die in der Zeit von 11 bis 13 Uhr von Bauern aus ganz Niedersachsen bevölkert sein wird.

Die Landwirte wollen mit der Kundgebung auf die aktuellen Probleme aufmerksam machen, die durch zurzeit wieder sinkende Milchpreise und die seit längerer Zeit niedrigen Erlöse für Ferkel und Schweinefleisch verursacht werden. In der Sache wollen sich die Bauern mit der Aktion öffentlichkeitswirksam für eine Stabilisierung des Milchpreises und kostendeckende Preise für Schweinehalter einsetzen.
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. 11.04.2008 Anradeln durchs Emsland mit bunter Unterhaltung

„Rauf aufs Rad – Anradeln im Emsland“ – das ist das Motto einer Veranstaltung, zu der die Emsland Touristik, der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) und unsere Zeitung am kommenden Sonntag, 13. April, nach Lathen einladen. Nach den Radtouren wartet auf die Teilnehmer am Hotel Restaurant Lathener Marsch ein Grillimbiss mit Unterhaltungsprogramm und Tombola. Ab 11 Uhr werden für Interessierte drei Rundtouren angeboten. Start ist am Hotel Lathener Marsch. Die Fahrtzeit ist jeweils für rund zweieinhalb Stunden angesetzt. Die erste Route trägt den Titel „Gemütlich“ und hat eine Länge von 21,5 Kilometern. Sie ist laut Veranstalter für Familien mit Kindern geeignet. Route 2 ist „Klassisch“ und richtet sich an Tourenfahrer (Länge: 31,8 Kilometer). Der dritte Rundkurs ist für Ambitionierte. Er führt über 41,5 Kilometer. Die Kosten für eine Teilnahme inklusive Pausenstärkung und Grillimbiss betragen für Erwachsene fünf Euro, für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren zwei Euro. Anmeldungen sind am Sonntag ab 10 Uhr am Hotel Lathener Marsch möglich.
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. 10.04.2008 Wippinger Ortsgruppe der Bürgerinitiative lädt ein zur Bürgerversammlung

Zu einer Bürgerversammlung in Wippingen lädt die Ortsgruppe der Bürgerinitiative "Saubere Energie" die Wippinger in die Mehrzweckhalle am nächsten Mittwoch, den 16.04.2008 um 20 Uhr ein.

Themen des Abends werden sein:

Stand der Auseinandersetzungen um das Kohlekraftwerk in Dörpen (Referenten: Bernd Albers und Inge Stemmer, BI)
Wie hoch ist der Strombedarf für Norddeutschland?(Gaby Jansen, Esterwegen)
Wie kann ich Energie und Kosten sparen? (Markus Speller)
Zum Ökostromanbieter wechseln - Jetzt schon auf saubere Energie umsteigen (Bernd Gau, Naturstrom)

Wer Interesse an der Arbeit der Ortsgruppe der BI hat, ist herzlich eingeladen zum nächsten Treffen am 14.04.2008 bei Hermann Grote, Harpel 14, Wippingen um 20 Uhr. Zum Flyer...
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. 10.04.2008 Sportfischer sorgen sich um die Ems

Eine positive Bilanz vor allem bei der Renaturierung von Gewässern hat der Landesfischereiverband Weser-Ems in Meppen gezogen. Der Verband mit 52 000 Mitgliedern hat hier seine Jahreshauptversammlung durchgeführt.

Vor dem nichtöffentlichen Tagungsteil nutzten Ehrengäste und Interessenvertreter die Gelegenheit, sich zu den Themen Fischerei, Naturschutz und Naturnutzung zu äußern. Verbandsvorsitzender Bernhard Pieper betonte, die Zusammenarbeit mit der Landesregierung und den zuständigen Behörden funktioniere sehr gut. Dennoch gebe es Wünsche.

So dürfe der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht dazu führen, dass immer mehr Wasserkraftwerke mit Turbinen entstünden. „Das sind Schredderanlagen für Fische“, warnte Pieper. Auch das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen dürfe nicht um jeden Preis gebaut, sondern es müsse geprüft werden, wie groß die Belastungen für die ohnehin schon stark genutzte Ems seien.

Die Emsvertiefung bezeichnete Pieper als leidiges Thema. Zwar sei sein Verband nie offen gegen die Meyer Werft aufgetreten und werde dies aus Rücksicht auf die Arbeitsplätze auch in Zukunft nicht tun. Allerdings müsse man gemeinsam Lösungen finden, die der Wirtschaft und dem Fluss nützten. Pieper: „Wir brauchen eine Schleuse, die einen langsamen Aufstau der Ems ermöglicht. Das hilft der Werft und der Natur.“Der agrarpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Goldmann, verlas ein Grußwort von Umweltminister Sander. Dieser war erkrankt und konnte nicht teilnehmen. Der Minister dankte den Fischern für ihr Naturschutzengagement und betonte, die Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Flüsse sei ein wichtiges Ziel der Politik. Goldmann selbst sagte in Sachen Meyer Werft, die FDP sei immer für den Einbau einer Schleuse in das Emssperrwerk Gandersum gewesen. Aber dies habe man kaum als Küstenschutzmaßnahme verkaufen können. Der nachträgliche Einbau sei nicht leicht zu realisieren, die FDP dennoch dafür.Nach Grußworten von Meppenes stellvertretender Bürgermeisterin Annelene Ewers, dem CDU-Landtags-abgeordneten Bernd-Carsten Hiebing und dem Vertreter der Jägerschaft, Franz Düsing, äußerten sich Vertreter weiterer Fischereiverbände.

Zwei Hauptthemen dabei waren die Rückgänge des Aalbestandes und der Kormoran. Dieser Fischfresser bereitet den Anglern wegen seines nach ihren Angaben großen Appetits Unbehagen, und der Bundesfischereiverband will deshalb ein Kormoranmanagement mit geregelten Abschusszahlen installieren.Der beim Landesfischereiverband angestellte Biologe Jens Salva stellte in seinem Festvortrag die Leistungen der Fischereivereine beim Biotop- und Artenschutz in den Mittelpunkt. Sie hatten in den vergangenen Jahren in zahllosen Projekten für die Wiederansiedelung von seltenen Fischen wie Lachs und Meerforelle, aber auch nicht nutzbaren Fischen wie Neunaugen gekämpft. In Zusammenarbeit mit den Vereinen oder allein durch sie seien Wehre rückgebaut, Bäche renaturiert, Kiesbetten angelegt oder Altarme angeschlossen worden. Vielfach kontrollierten die Vereine nach einer Maßnahme ein Jahr lang den Erfolg – „und zwar täglich und ehrenamtlich.
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. 10.04.2008 Imker fliegen nicht auf Gentechnik

Viel Mühe, guten Geschmack und Ideenreichtum hatte der Imkerverein Meppen walten lassen, um der Tagung des Landesverbandes Weser-Ems in Meppen einen ansprechenden Rahmen zu geben. Prominentester Gast der Delegierten aus 61 Vereinen beziehungsweise 17 Kreisverbänden war der niedersächsische Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU).

Saftiges Grün, bunte Blumen und Stände mit Anschauungsmaterial aus der Welt der Imkerei prägten das Ambiente auf der großen „Deele“ des Kossehofes. Zwei junge Tanzgruppen aus Haren setzten im „Biene-Maja-Look“ einen schwungvollen Auftakt. Am Abend zuvor hatte die Stadt Meppen die Bienenhalter im Rathaus empfangen. „Bienen kennen keine Grenzen, und auch die Imker nicht“, begrüßte der Vorsitzende des Landesverbandes, Redelf Ennen, die Tagungsteilnehmer, darunter auch Gäste aus den Niederlanden. Minister Ehlen ging in seinem Grußwort auf die besonderen Probleme der Imker – grüne Gentechnik und die Völkerverluste – ein. Unter Imkern sei man sich überwiegend in der ablehnenden Haltung zur Gentechnik einig, weil es um die Einträge entsprechend veränderter Bestandteile und deren Übertragung durch Bienen auf andere Pflanzen und damit letztlich auf das Produkt Honig gehe.

Ehlen bekräftigte, dass Imker nicht für Einträge von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in konventionellen Kulturen hafteten. Er fügte aber hinzu, dass Imkereien, die Honig vermarkten und dabei die „GVO-Freiheit“ deklarieren, zu gewährleisten haben, dass die entsprechenden Anteile unter 0,1 Prozent liegen, beziehungsweise die Imker nachweisen müssen, „dass diese zufällig und technisch nicht vermeidbar waren“. Mit Blick auf die Völkerverluste vor allem durch die Varroamilbe forderte Ehlen die Imker auf, besonders sorgfältig auf Pflege und Versorgung der Bienenvölker zu achten. CDU-Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing hob hervor, dass die Imkerei nach wie vor für den ländlichen Raum einen hohen Stellenwert besitze.

In seinem Vortrag über „Wege zu einer blühenden Land-(wirt)schaft“ unterstrich Dr. Ulrich Hampl von der Stiftung Ökologie und Landbau, dass der ökologische Landbau ein großes Potenzial zur Steigerung des Blütenreichtums in der Landschaft in sich berge. Schon der Verzicht auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel bewirke, dass sich eine größere Vielfalt an Wildpflanzen entwickeln könne.
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. 10.04.2008 Emsland-Läufercup

In diesem Jahr findet der Emsland-Läufercup in seiner zweiten Auflage statt. Die Laufveranstaltungen in Lingen, Haselünne, Haren, Spelle und Meppen haben sich zu diesem Cup zusammen geschlossen um den Läufern aus der näheren und weiteren Umgebung eine attraktive Laufserie zu bieten. Es werden in jeder Alterklasse die ersten 3 Sieger/innen mit Gutscheinen ausgezeichnet. Außerdem erhält jeder, der an mindestens 4 der 5 Veranstaltungen teilgenommen hat, ein hochwertiges Funktionsshirt.

Der Lingener City-Lauf als eine der fünf Laufveranstaltungen findet am 31. Mai 2008 statt.

Links:Homepage des Emsland Laufcups 2008, Homepage VFL Lingen
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. 06.04.2008 Gründung der Energiegenossenschaft Emstal

Einstimmig besetzten die Gründungsmitglieder der Energiegenossenschaft Emstal den Aufsichtsrat und Vorstand (von links): Wilfried Freerks, Otto Merkers, Hans Albers, Karl-Heinz Weber und Hermann Gerdes. Foto: Willy Rave Nach vielen vorbereitenden Gesprächen mit den Bürgermeistern aus dem Geschäftsbereich der Volksbank Emstal ist in Lathen die Energiegenossenschaft Emstal aus der Taufe gehoben worden.

Die Initiative für diesen genossenschaftlichen Zusammenschluss hatte Bankvorstandsmitglied Wilfried Freerks ergriffen und in Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber einen aufgeschlossenen Partner gefunden. Angesichts der steigenden Strompreise und mit Blick auf die Folgen des Klimawandels wurde mit den Bürgermeistern aus dem Einzugsbereich der Volksbank Emstal nach Möglichkeiten gesucht, „wie wir Strom mit Solarenergie umweltschonend selbst produzieren können“, erklärte Wilfried Freerks auf der Gründungsversammlung vor den Bürgermeistern und deren Vertretern. Angedacht sei, dass die Gemeinden der neuen Genossenschaft Dächer auf öffentlichen Gebäuden gegen eine geringe Pachtgebühr zur Verfügung stellen.

„Uns beeindruckt an dem Konzept, dass wir allen Bürgern die Möglichkeit bieten können, sich als Mitglieder an der Energiegenossenschaft zu beteiligen“, erklärte Karl-Heinz Weber. Für die erste Installation einer Photovoltaik-Anlage stehe die Halle des Reit- und Fahrvereins in Fresenburg zur Verfügung. „Die Genossenschaft soll wachsen, denn neben den Kommunen sind auch die privaten Gebäudebesitzer aufgerufen, Dächer bereitzustellen“, ergänzte Freerks. Im Übrigen könnten auch Einwohner im Einzugsgebiet der Volksbank, die keine Dachflächen anbieten könnten, sich der Genossenschaft anschließen.

Aus der von den Gründungsmitgliedern einstimmig verabschiedeten Satzung ist als „Gegenstand des Unternehmens“ unter anderem die Errichtung und Unterhaltung von und Beteiligungen an Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien festgelegt. Darüber hinaus sind der Absatz der gewonnenen Energie in Form von Strom oder Wärme, die Unterstützung und Beratung in Fragen der Energiegewinnung sowie der gemeinsame Einkauf von entsprechenden Anlagen Bestandteil der Satzung. Als Mitglieder kommen nur Personen beziehungsweise Institutionen infrage, die ihren Sitz oder Wohnsitz in den Samtgemeinden Lathen und Dörpen, der Stadt Haren sowie der Gemeinde Twist haben.

Damit sich möglichst viele Bürger beteiligen können, wurde der Geschäftsanteil auf 100 Euro festgesetzt. In den Aufsichtsrat wurden Karl-Heinz Weber (Vorsitzender), Martin Schlichter aus Lathen, Hermann Gerdes aus Wippingen und Wilfried Freerks gewählt. In den Vorstand bestellte der Aufsichtsrat Hans Albers aus Niederlangen und Otto Merkers aus Kluse-Ahlen. Die neue Genossenschaft hat ihren Sitz in Lathen. Weitergehende Informationen sind über die Geschäftsstellen der Volksbank Emstal zu erhalten.
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. 06.04.2008 Verkehrsüberwachung

In der kommenden Woche wird an folgenden Stellen im Kreisgebiet geblitzt:
Montag, 7. April 2008: Lengerich, Aschendorf
Dienstag, 8. April 2008: Neubörger
Mittwoch, 9. April 2008: Geeste, Sögel
Donnerstag, 10. April 2008: Haren, Meppen
Freitag, 11. April 2008: Neulehe, Lingen
Samstag, 12. April 2008: Esterwegen
Sonntag, 13. April 2008: Emsbüren
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen kommen.
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. 31.03.2008 Erstkommunion II

Heute um 9 Uhr fand in der Kirche eine Dankmesse mit den Erstkommunionkindern statt. Anschließend wurde gemeinsam mit Pastor Jansing aus Lähden im Pfarrheim gefrühstückt.
Erstkommunion Erstkommunion Erstkommunion Erstkommunion Erstkommunion Erstkommunion
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. 30.03.2008 Erstkommunion

Heute fand in der Kirche Wippingen die Erstkommunion statt. Hier ein paar Bilder.
Erstkommunion Erstkommunion Erstkommunion Erstkommunion Erstkommunion
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. 30.03.2008 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 31. März 2008: Papenburg, Schapen
Dienstag, 1. April 2008: Salzbergen, Geeste
Mittwoch, 2. April 2008: Bawinkel, Lorup
Donnerstag, 3. April 2008: Teglingen, Haselünne
Freitag, 4. April 2008: Haren, Esterwegen
Samstag, 5. April 2008: Werlte
Sonntag, 6. April 2008: Lathen
Darüber hinaus sollten sich Autofahrer auf weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet einstellen.
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. 30.03.2008 Emsland unter den „Top 10“ der Radreiseregionen

Ein ausgesprochen positives Ergebnis hat die „Radreiseanalyse 2008“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) für das Emsland gebracht: So gehört der Landkreis zu den „Top 10“ der beliebtesten Radreiseregionen in ganz Deutschland. „Diesen Erfolg werten wir als Belohnung und Herausforderung gleichermaßen“, freut sich der Geschäftsführer der Emsland Touristik GmbH, Uwe Carli, über die gute Bewertung des ADFC. Ausschlaggebend für das positive Abschneiden sind nach der Auffassung Carlis neben dem gut ausgebauten Routennetz auch die umfangreichen Serviceleistungen wie eine detaillierte Beschilderung, Gepäcktransfer und Fahrradverleih. Insgesamt hatte der ADFC 129 Radreiseregionen in Deutschland unter die Lupe genommen, das Emsland belegte am Ende den siebten Rang.
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. 30.03.2008 Wertstoffhöfe stellen auf „Sommerzeit“ um

Die insgesamt 52 Wertstoffhöfe im Emsland stellen vom kommenden Mittwoch an auf die Sommerzeit um. Wiederverwertbare Stoffe wie Papier/Pappe, Altglas, Grünabfälle, unbehandeltes Holz, Kunststoffverpackungen und Altmetalle können dann bei allen Sammelstellen samstags von 10 bis 16 Uhr abgegeben werden. Außerdem bieten einige Wertstoffhöfe jeweils mittwochs und freitags von 15 bis 18 Uhr einen Annahmeservice an. Weitere Informationen gibt es beim Umwelttelefon unter der Rufnummer 05931/44-300 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft-emsland.de.
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. 30.03.2008 Heute beginnt die „Sommerzeit“

Auch wenn vom Frühling bislang noch nicht so viel zu spüren ist: In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Uhren auf die Sommerzeit umgestellt. Durch das Vordrehen des Zeigers von 2 auf 3 Uhr verkürzte sich das Wochenende dann leider um eine Stunde.
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. 27.03.2008 Alkoholismus ist nur mit Selbsthilfegruppen überwindbar

Seit 1896 betreut der Kreuzbund als größter deutscher Sucht-Selbsthilfeverband Suchtkranke und ihre Angehörigen. Er ist ein Fachverband des Caritas-Verbandes, und seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Konrad Schnieders, 51, ist Öffentlichkeitsbeauftragter des Kreuzbund-Diözesanverbandes Osnabrück und Leiter der Kreuzbund-Arbeitsgemeinschaft Emsland-Nord. Hier ein EZ-Interview von heute...
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. 27.03.2008 Lidl bespitzelt Mitarbeiter

Monatelang haben Detektive im Auftrag des Discounters in Filialen Mitarbeiter ausspioniert und intimste Details aus deren Privatleben protokolliert. Der stern und stern.de deckten diesen Überwachungsskandal auf. Nun hat Lidl mögliche Bespitzelungen eingeräumt.

Der Lebensmitteldiscounter Lidl ließ voriges Jahr systematisch die Beschäftigten in zahlreichen Filialen überwachen. Dem stern und stern.de liegen mehrere Hundert Seiten interner Lidl-Protokolle vor, in denen jeweils mit Tag und Uhrzeit notiert, wann und wie häufig Mitarbeiter auf die Toilette gehen, wer mit wem möglicherweise ein Liebesverhältnis hat, wer nach Ansicht der Überwacher unfähig ist oder einfach nur "introvertiert und naiv wirkt". Die meisten dieser Einsatzberichte stammen aus Lidl-Filialen in Niedersachsen, dazu kommen einzelne Abhörberichte aus Rheinland-Pfalz, Berlin und Schleswig-Holstein. Mehr bei Stern.de...
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. 25.03.2008 Wippinger Osterfeuer

Am Ostermontag fand trotz Schnee und Hagel auf dem Strootburg das Osterfeuer 2008 statt. Dank Dieter Fries' Organisationstalent und gastronomischer Einsatzbereitschaft wurden die Gäste des gut besuchten Osterfeuers im Zelt gut versorgt. Das langsam abbrennende Osterfeuer sorgte mit seiner Hitze dafür, dass die schlechte Witterung dem geselligen Vergnügen nicht schaden konnte.

Auch das Osterfeuer am Ostersonntag auf dem Sportplatz, das von der Landjugend organisiert wurde, war wieder gut besucht. Hier erlebte die Schützenkapelle bei ihrem Ständchen erstmals einen Auftritt beim Osterfeuer im Schneetreiben.
Strootburger Osterfeuer Strootburger Osterfeuer Strootburger Osterfeuer Strootburger Osterfeuer Strootburger Osterfeuer
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. 25.03.2008 Dörpen: Neues Angebot für alle Orte der Samtgemeinde im Stundentakt – Hansen: Ein Meilenstein

Seit über 20 Jahren laufen die Bemühungen, in der Samtgemeinde Dörpen einen Linienbusverkehr auf die Beine zu stellen. Jetzt ist es so weit: Ab dem kommenden Mittwoch, 26. März, werden alle Orte der SG durch einen Busverkehr mit zwei Ringsystemen angefahren.

SG-Bürgermeister Hans Hansen spricht von einem Meilenstein. „Wir freuen uns sehr, dass die Bevölkerung nach vielen Jahren des Hin und Her nun endlich mit Linienbussen durch alle Mitgliedsgemeinden fahren kann.“ Der SG-Rat habe sich bereits vor langer Zeit für das Konzept des Dörpener Busunternehmens Frericks ausgesprochen. Hansen: „Wir hoffen, dass die Linien lange Bestand haben und von der Bevölkerung angenommen werden.“ Hansen sieht in den neuen Linien eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Rufbus-System. Mehr...
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. 22.03.2008 Blaue Tonne ist jetzt da

Blaue Tonne Am Samstag verteilte die Langjungend jetzt die "Blaue Tonne" mit ihrem Emblem auf dem Deckel für das Altpapier. Ein wenig Verwirrung hatten die schon ausgelieferten und wieder abgeholten blauen Behälter der Firma Schwarz ausgelöst.

Jahrelang hat die KLJB selbst in Eigenregie Sammlungen durchgeführt und den Erlös in die Landjugendarbeit investiert. Künftig kooperiert sie mit der Firma Klumpe aus Werlte, die in Zukunft die Behälter leeren wird und der früher erwirtschaftete "Gewinn" wird weiterhin der Landjugend vergütet.
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. 22.03.2008 Sonntag Osterfeuer auf dem Sportplatz

Ostern im Schnee? Man glaubt es kaum. Die Osterfeiertage beginnen nass und stürmisch. Dazu fallen zahlreiche kräftige Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer, vielerorts kommt es zu Gewittern und es weht starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind. Die Temperaturen steigen nicht über 3 bis 8 Grad.

Bei der Ostereiersuche im Garten braucht man am Sonntag Handschuhe, Schal und Mütze, denn es wird noch kühler. Bei wolkenverhangenem Himmel können überall Schneeschauer heruntergehen.

Wärmer wird es am Abend auf dem Sportplatz. Die Landjugend lädt zum traditionellen Osterfeuer und für Groß und Klein gibt es auch warmes für den Magen sowie "heiße Getränke".
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. 22.03.2008 Archäologiemuseum Ostern geöffnet

Das Ausstellungszentrum für die Archäologie in Meppen ist an beiden Ostertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Am Ostermontag findet zudem um 15:00 Uhr eine öffentliche Führung statt.

Zu sehen ist derzeit die Sonderausstellung „Shadows of man. Stumme Zeugen der Vergangenheit erzählen Geschichte“. Gezeigt werden originale Skelette der Jungsteinzeit, eine Leihgabe des Schwedischen Nationalmuseums Stockholm. Der Eintritt für die öffentliche Führung am Ostermontag beträgt 3 € für Erwachsene und 1 € für Kinder, für die zudem eine kleine Osterüberraschung bereitgehalten wird.
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. 17.03.2008 Spende für die BI - für den Kampf gegen das große Geld!

Beim Familientreffen der Familie Grote in Wippingen war auch das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen ein Thema. Man muss etwas dagegen tun, darüber bestand Einigkeit. Dass die Aufklärung der Bevölkerung und die Durchführung von Aktionen immer auch Geld für Material benötigen, das war allen klar. Und so entschloss man sich gestern unter den Anwesenden zur Unterstützung der Bürgerinitiative zusammenzulegen.

Spende der Familie Grote 340 € wurden dann an den BI-Sprecher Jan Deters-Meissner für die Kasse der BI übergeben. Die BI bedankt sich herzlich für diese Unterstützung. Deters-Meissner verwies darauf, dass durch die Verpflichtung eines Rechtsanwaltes und die feste Absicht, auch alle juristischen Möglichkeiten gegen den Klimakiller auszuschöpfen große Ausgaben auf die BI zukommen.

Darum ruft die BI diejenigen, die die Verhinderung des Dinosaurierprojektes wollen auf, die BI durch ihre Mitgliedschaft und/oder durch Geldleistungen zu unterstützen. Die Mitgliedschaft in der BI ist nicht an einen Mindestbeitrag geknüpft. Jedes Mitglied ist willkommen und kann den Mitgliedsbeitrag nach seinen eigenen finanziellen Verhältnissen festlegen. Die Satzung schlägt einen Mindestbeitrag von 12 € vor.

Spenden können überwiesen werden auf das Konto der BI Saubere Energie, Hümmlinger Volksbank, BLZ: 28069381, Kontonummer: 7710001. Jeder Beitrag hilft, unsere Umwelt sauber zu halten, das Klima zu schützen und die Arbeitsplatzvernichtung durch die Vertreibung der Touristen und die thermische Verschmutzung der Ems zu verhindern.
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. 17.03.2008 Palmbessen

Der Palmsonntag ist der sechste Fastensonntag mit dem lateinischen Namen Dominica Palmarum und heisst umgangssprachlich Palmtag oder Palmsonntag.

Im Mittelpunkt der Liturgie steht am Palmsonntag die Segnung der Palmzweige. Das Evangelium schildert den Einzug Jesu in Jerusalem.

Das Neue Testament berichtet davon, daß Jesus auf einem Esel in die Stadt eingezogen ist. Die Bevölkerung sah in ihm den gekommenen Messias, den Wundertäter, den Retter. Sie jubeln ihm zu, breiten ihre Umhänge über die Straße und winken Jesus jubelnd ("Hosanna!") zu. Es sind die gleichen, die wenig später schreiend von Pilatus verlangen werden, diesen Verräter zu kreuzigen und statt seiner lieber den politischen Terroristen Barrabas freizulassen. Nachzulesen bei Matthäus 21,1 ff, bei Markus 11,1 ff, bei Lukas 19,28 ff oder Johannes 12,12 ff.

Palmbessen Zum Teil haben sich Vorstellungen und Bräuche bis heute erhalten. Das Binden der Buschen erfolgt nach alt überlieferten Gesetzen und neue kreative Ideen werden mitverarbeitet. Der gesegnete Palm, der von den Kindern in die benachbarten Häuser bzw. den Großeltern und Taufpaten gebracht wird, soll Haus Wohnung und Stall gegen alles Böse schützen.

Auf dem Bild sind 4 verschiedene "Palmbesen" aus einem Haushalt. Links der traditionelle mit dem Apfel, der Kreative, das Palmkreuz und aus dem westfälischen Münsterland das Exemplar rechts.
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. 15.03.2008 Haushaltsplan 2008 verabschiedet - Mehrheit will Ausbau der Windkraft ermöglichen

Hauptthema auf der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, den 12.03.08 war die Verabschiedung des Haushaltsplanes. Bürgermeister Gerdes informierte über eine Sondersitzung des Kreistages, auf der die Vorschläge der Wippinger Arbeitsgruppe zum Modellprojekt "Nahversorgung" Unterstützung fanden.

Eine längere Diskussion löste der Vorschlag von Samtgemeindebürgermeister Hansen für eine Unterstützung des Entwurfs der Regionalen Raumordnung zur Windenergie aus. Hier verweigerte ihm die Mehrheit des Gemeinderates die Gefolgschaft, weil sie weiter den Ausbau von Windenergie ermöglichen will. Mehr...
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. 15.03.2008 Blaue Tonne - Irritation auch in Wippingen

Auch in Wippingen gibt es den üblichen Wirrwarr um die Einführung der Blauen Tonne. Von der Firma Schmidt wurden im Gemeindegebiet zum Teil schon Blaue Tonnen für das Altpapier verteilt. Die KLJB, die bisher mit eigenen Sammlungen, von der Altpapierentsorgung finanziell profitiert hatte, hat aber mit der Firma Klumpe eine Vereinbarung getroffen, dass sie die Tonnen dieser Firma verteilen wird und an den Einnahmen einen Anteil erhält, der ihren früheren Einnahmen entspricht. Die Landjugend hat diese Information erst in dieser Woche mittels Flyer unters Volk gebracht, nachdem die Tonnen von Schmidt verteilt sind und ihre eigenen noch nicht verteilt wurden. Die KLJB bittet die Wippinger Bürger, die Tonnen der Firma Schmidt abzubestellen und die mit dem KLJB-Logo versehenen Tonnen zu verwenden.

Ursache für das Chaos an der Altpapierfront ist ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg vom 24. Januar 2008, wonach eine "gewerbliche Altpapiersammlung zulässig ist". Das war für viele private Entsorger und Vereine das Signal schnell eigene Pfründe zu sichern.

Dass dies im Emsland möglich ist, liegt daran, dass Landrat Bröring diese Entwicklung komplett verschlafen hat. Andere Landkreise haben die Tonne bereits vor Jahren selbst eingeführt, bevor dies ein lukratives Geschäft wurde. Jetzt gehen dem Landkreis diese möglichen Einnahmen verloren.

Altpapier kann weiterhin an den 48 Wertstoffhöfen sowie vier Zentraldeponien abgegeben werden.
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. 13.03.2008 Gegen die Unvernunft - der Kampf geht weiter!

Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" gab heute folgende Presseerklärung ab:

Heute hat die BKW erklärt, dass sie beim Projekt für ein Steinkohlekraftwerk in Dörpen auf der Suche nach Beteiligungspartnern sei, um den Umfang ihrer eigenen Beteiligung zu verringern und die Trägerschaft neu zu ordnen. Damit komme sie angeblich der Berner Regierung, die sich gegen das Engagement gewandt hatte, ein Stück weit entgegen. Aufgeben will sie das Projekt nicht.

Die Berner Regierung hat deutlich gemacht, dass sie aus Klimaschutzgründen den Bau weiterer Kohlekraftwerke ablehnt und hat ihren eigenen Konzern aufgefordert sich entsprechend zu verhalten. Tricksereien bei der Gestaltung der Besitzanteile sind keine adäquate Antwort. Ein Entgegenkommen ist somit nicht erkennbar.

Die BKW hat gezeigt, dass sie für Vernunftgründe nicht zugänglich ist. Obwohl das Steinkohlekraftwerk in Dörpen jedem Bemühen um Klimaschutz zuwider läuft, obwohl das Projekt sowohl von der Berner Bevölkerung und Regierung, als auch von der Bevölkerung am Standort in Dörpen abgelehnt wird, obwohl das Projekt aus betriebswirtschaftlicher Sicht wegen der zukünftig veränderten Rolle von Grundlastkraftwerken keinen Erfolg verspricht und obwohl der Widerstand in und um Dörpen verhindern wird, dass BKW noch in den Genuss von geschenkten Verschmutzungsrechten kommen kann, ist die BKW nicht bereit, auf diesen Klimakiller zu verzichten.

Die BI Saubere Energie kann über die Gründe für dieses Verhalten nur spekulieren. Wir vermuten zwei Strategien der BKW: Erstens möchte sie Zeit gewinnen, um einem anderen Betreiber, z. B. ihrem eigenen Anteilseigner EON den Standort Dörpen zu übergeben.

Zweitens möchte sie in Bern Verdruss über das Verhalten der BKW schüren und so eine Privatisierungsdiskussion vorantreiben, um dann endgültig freie Hand zu haben.

Wir vertrauen jedoch auf den festen Willen des Berner Regierungsrates, dass er sich diese Unverschämtheit nicht gefallen lassen wird und auf der Aktionärsversammlung im Mai 08 entsprechend konsequent handelt. Wir vertrauen auch auf den Großen Rat, dass er der Berner Kantonsregierung im April den Rücken stärkt.

Die Mitglieder der BI hätten sich gewünscht, dass sie nicht weiter so viel persönliche und politische Energie aufwenden müssen, um gegen ein Dinosaurierprojekt zu kämpfen und stattdessen die, durch den Kampf geweckten Einsichten in die Fehlentwicklung unserer Energiewirtschaft positiv für zukunftsorientierte Projekte einsetzen könnten.

Dies ist nicht der Fall. Wir werden den geplanten und beschlossenen Weg des Widerstandes weitergehen:
1. Mobilisierung für eine Bürgerbefragung in Dörpen,
2. Information der Bevölkerung,
3. Vorbereitung für kommende juristische Auseinandersetzungen.

von links: BI-Sprecher Jan Deters-Meissner, RA Thomas Rahner, Matthias Witte, BI-Vorstandsmitglied, BI Sprecherin Inge Stemmer, BUND-Energieexperte Thorben Becker, BI-Mitglied Matthias Grohmann Einen Schritt in diese Richtung hat die BI mit der Verpflichtung von Thomas Rahner (Foto 2.v.l.), einem Fachanwalt für Verwaltungs- und Umweltrecht, getan. Nach einigen Vorgesprächen wurde Rahner am Rande einer BUND-Tagung am 08. März 08 in Düsseldorf über Bürgerbeteiligung bei Kraftwerksgenehmigungsverfahren das Mandat für die Vertretung der BI in den kommenden Verfahren erteilt. Rahner hat nicht nur Erfahrung bei der Vertretung von Bürgern bei mehreren Großprojekten, sondern kennt die Verwaltung auch aus 12 Jahren hauptamtlicher Bürgermeistertätigkeit.

Ebenfalls in Düsseldorf versicherten wir uns der Unterstützung durch den BUND in einem Gespräch mit Thorben Becker, Energieexperte beim BUND (Foto 2.v.r.). Die Naturschutzverbände im Emsland hatten uns schon in einem früheren Treffen ihre Kooperation zugesagt.
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. 12.03.2008 Ausstiegsbeschluss der Berner Regierung aus Dörpen

Auf einer ganzen Seite (pdf, 949 kb) berichtete heute die Berner Zeitung über den Ausstiegsbeschluss des Berner Regierungsrates zum Kraftwerk in Dörpen.

In einem Interview äußerte die Energie-Direktorin (Kantonsministerin) Barbara Egger unter anderem:
Frage: Wie geht es mit dem laufenden Projekt in Dörpen weiter?
Antwort: Die Regierung hat jetzt klar gesagt, dass sie will, dass das Projekt abgebrochen wird. Sie erwartet nun von der BKW, dass sie aufzeigt, ob und wie dies möglich ist.
Frage: Können Sie sich vorstellen, dass es Argumente gibt, die so gewichtig sind, dass die BKW trotz der «Willensäusserung» der Regierung am Projekt festhält?
Antwort: Eigentlich nicht, nein.

Der Wind bedroht die Kohlepläne der BKW Bereits gestern hatte die Berner Zeitung einen Artikel von Johann Müller, Neudörpen, über die (Un)Wirtschaftlichkeit des geplanten Kraftwerks und einen Bericht über die Briefe der BI "Saubere Energie" an die Regierungsräte veröffentlicht.
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. 11.03.2008 Tilapia Emsland: Hilfe für Entwicklungsländer

Als Erfolg hat sich die Vergabe von Kleinstkrediten durch den Verein Tilapia Emsland an Menschen in Entwicklungsländern erwiesen. Das gab der stellvertretende Vorsitzende Johannes Sprunk auf der Generalversammlung des Vereins in Wippingen bekannt. Mehr...
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. 11.03.2008 Der grönländische Eispanzer schmilzt

Eisberg In Münster treffen sich derzeit rund 150 Polar- und Klimaforscher, um Erkenntnisse aus mehr als 25 Expeditionen zu Land, zu Wasser und in der Luft auszutauschen. Schrumpfendes Meereis in der Arktis und eine ungekannte Artenvielfalt in der Tiefsee rund um den Südpol: Das sind einige der wichtigen Erkenntnisse für die Klimaforschung, über die Wissenschaftler in Münster derzeit zur Halbzeit des Internationalen Polarjahrs berichten.

Mehr als 25 Expeditionen zu Land, zu Wasser und in der Luft ins Nord- und Südpolarmeer hätten "neue Bausteine" zum Verständnis von Erde und Klima geliefert, sagte der Vorsitzende der Deutschen Polarjahr-Kommission, Reinhard Dietrich, zu Beginn der 23. Internationalen Polartagung. Bis Freitag kommen rund 150 Experten in Münster zusammen. Einer von ihnen ist der Polarforschers Wilfried Korth. Und er brachte eine dramatische Zahl mit nach Münster. Seinen Angaben zufolge verliert der grönländische Eispanzer jedes Jahr bis zu 150 Kubikkilometer Eis. Und die Ursache ist seiner Einschätzung zufolge die globale Erwärmung.
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. 11.03.2008 Berner Regierungsrat fordert BKW auf, das Dörpener Kraftwerk nicht zu bauen!

Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" gab zur heutigen Entscheidung des Berner Regierungsrates folgende Erklärung ab:

Der Berner Regierungsrat hat heute die Annahme der Motion der Großrätin Flavia Wasserfallen empfohlen. Ihre Motion lautete: "Der Regierungsrat wird aufgefordert, in Ausübung der Aktionärsrechte dahin zu wirken, dass sich die BKW FMB Energie AG weder an der Planung noch am Bau von Stein- oder Braunkohlekraftwerken beteiligt."

Die Haltung der Berner Regierung erfüllt uns mit Freude und auch der Zuversicht, dass das Projekt in Dörpen noch zu stoppen ist. Insbesondere sind wir erfreut, dass das Berner Regierungshandeln sich nicht in unverbindlichen Absichtserklärungen zum Klimaschutz erschöpft, wie wir es von der deutschen Bundesregierung gewohnt sind. Wir sind überzeugt, dass die Berner Regierung damit nicht nur Schaden von unserer Umwelt und unserem Klima abwenden hilft, sondern auch wirtschaftlichen Schaden von der BKW. Denn wegen der Versteigerung der Verschmutzungsrechte ab 2013 und des fehlenden Bedarfs an Grundlastkraftwerken durch die zukünftige Windkraft-geprägte Struktur der Energieversorgung kann ein Steinkohlekraftwerk in 10 bis 15 Jahren nicht mehr gewinnbringend betrieben werden.

Leider sieht der Berner Regierungsrat wegen der bereits geschlossenen Verträge keine Möglichkeit auch das Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven zu verhindern. Hier bleibt es eine Aufgabe der deutschen Antikohlekraftbewegung dafür zu sorgen, dass durch ein politisches verantwortliches Handeln dieser und andere Klimakiller vom Netz gehen und durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Nur so können die Klimaschutzziele erreicht werden, was eine Voraussetzung ist, um eine Klimakatastrophe zu verhindern.

Noch gibt es keine Hinweise darauf, dass die BKW das Projekt aufgibt. Wir werden uns weiter für die politische und gegebenenfalls juristische Auseinandersetzung vor Ort einsetzen. Wir werden weiter die Bevölkerung gegen das Projekt mobilisieren (gestern gab es in dem Ort Esterwegen eine Kundgebung mit ca. 600 Teilnehmern), weiter Ortsgruppen der BI gründen und weiter für eine Bürgerbefragung in Dörpen mobilisieren. Wir haben uns der Unterstützung der Naturschutzverbände für die Genehmigungsverfahren versichert. Ein in Großprojekten erfahrener Anwalt für Verwaltungsrecht wurde mit der juristischen Vertretung beauftragt.

Ziel dieser Aktivitäten ist es - wenn schon eine direkte Verhinderung nicht möglich sein sollte - das Projekt so lange wie möglich zu verhindern. Wir sind sicher, dass der Kostendruck durch steigende Preise für den Kraftwerksbau das Projekt scheitern lassen wird. Unser aktiver Einsatz gegen das Projekt wird erst enden, wenn das vorgesehene Gelände für Kohlekraftwerksprojekte nicht mehr zur Verfügung steht. Wir wollen, dass weder BKW noch ein anderer Betreiber hier einen Klimakiller installieren kann.
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. 11.03.2008 Dorfservice in Wippingen

Neben der Befragung der Generation 50plus hat der Landkreis Emsland auch das Pilotprojekt „Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum“ aufgelegt. In den Orten Wippingen, Fehndorf und Gersten haben sich die Bürger des Ortes in sogenannten Planerwerkstätten mit der Situation im jeweiligen Ort befasst und nach Möglichkeiten gesucht, diese zu verbessern.

In Fehndorf sind als wesentliche Themenfelder der Ausbau der Kinderbetreuung, die Integration niederländischer Mitbürger und der Aufbau einer DSL-Funkverbindung für die Internetnutzung erarbeitet worden. Zudem ist geplant, einen Bürgerverein zu gründen, der das Begonnene fortsetzen soll. Die Bürger Gerstens setzen unter anderem auf die Verbesserung der Mobilität, aktives Werben um Neubürger und die Nutzung eines ehemaligen Landgasthauses als Bürgerhaus.

In Wippingen indes entwarf die Planerwerkstatt ein Konzept für einen Dorfservice und eine Image-Kampagne zur Nahversorgung. Zudem soll ein spezielles Wohngebiet unter dem Motto „Wohnen mit Pferd“ ausgewiesen werden. In seiner Sondersitzung hat der emsländische Kreistag beschlossen, in den drei Modellgemeinden Einzelprojekte auf den Weg zu bringen. Demnach soll die Versorgung der Orte als Untersuchungsauftrag in die landesweite sogenannte WiMAX-Studie einbezogen werden. Zudem sollen alternative Angebote zur Verbesserung der Mobilität gemacht werden und in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Osnabrück in Lingen eine Image-Kampagne für die Nahversorgung aufgelegt werden. Der Aufbau einer Dorfservicestelle in Wippingen fand ebenfalls die Zustimmung des Kreistages.
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. 10.03.2008 BI fordert: Kanton Bern muss Aktienmehrheit für Klimaschutz nutzen!

Die Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative "Saubere Energie" in Dörpen vom 05.03.2008 hat sich mit gleichlautenden Schreiben an die Berner Regierungsräte Barbara Egger-Jenzer und Urs Gasche als Mitglieder im Verwaltungsrat der BKW FMB Energie AG mit der Aufforderung gewandt, dafür zu sorgen, dass die BKW FMB Energie AG keine weiteren Kohlekraftwerke mehr baut. Die BI unterstützt damit die Motion der Grossrätin Frau Flavia Wasserfallen und andere Initiativen, die den Regierungsrat auffordern, zu verhindern, dass die BKW FMB Energie AG SA Steinkohlekraftwerke erbaut oder sich an entsprechenden Projekten beteiligt.

Als Begründung führt die BI an, dass angesichts der weltweiten Klimaerwärmung der Bau eines Kraftwerkes auf der Basis fossiler Brennstoffe nicht mehr verantwortbar ist. BKW unterhalte in Deutschland keine "alten" Kraftwerke, so dass das vorgeschobene Argument, moderne Kohlekraftwerke würden alte ineffiziente CO2-Schleudern ersetzen, in keiner Weise zutreffend sei. Der Bau von Kohlekraftwerken zementiere die jetzige das Klima aufheizende Struktur der Energieversorgung und verhindere den Aufbau von Energieindustrie auf der Basis CO2-neutraler erneuerbarer Energien. Für die Aufheizung des Klimas spiele es keine Rolle, wo ein solches Kraftwerk gebaut werde. Der CO2-Ausstoß müsse in den Industriestaaten drastisch gesenkt werden, wenn, wie vom Weltklimarat gefordert, die Temperaturerhöhung bei 2 Grad maximal gestoppt werden solle.

Es stoße bei vielen Menschen auf Unverständnis, wenn in der Schweiz versucht werde, sich im eigenen Land eine klimapolitisch saubere Weste zu erhalten, aber abseits von der Wahrnehmung der Schweizer Bürger Milliardeninvestitionen in diese schmutzige Energieform getätigt werde.

Viele Energieexperten wie z.B. Prof. Hohmeyer, Mitglied des Weltklimarates, oder vom Naturschutzverband BUND weisen darauf hin, dass sich viele Kraftwerksbetreiber durch die verschenkten CO2-Emissionsrechte in Deutschland zu überstürzten Kraftwerksprojekten verleiten ließen. Durch die Versteigerung der Emissionsrechte ab 2013 auch in Deutschland wird die Wirtschaftlichkeit dieser Vorhaben deutlich in Frage gestellt. Der von der Energieindustrie erhoffte Bestandsschutz für dann bestehende Kohlekraftwerke wird angesichts der weltweiten Klimadiskussion und der Wachsamkeit vieler Antikohlekraftbewegungen politisch nicht durchsetzbar werden.

Die Energieerzeugung wird durch den massiven Zubau von Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen vollkommen verändert. Grundlastkraftwerke im herkömmlichen Sinne werden im Netz nicht mehr gebraucht und können nur unwirtschaftlich mit variabler Teillast gefahren werden. Vielmehr besteht wegen der starken Energieerzeugungsschwankungen ein Bedarf an schnell startbaren Kraftwerken, wie Wasserkraftwerken, Solarenergieanlagen und Gaskraftwerken vornehmlich auf Biogas-, für eine Übergangszeit auch auf Erdgasbasis. Die BKW plant somit eine Investitionsruine.
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. 10.03.2008 Kommunionskinder bei Pater Tangen

Gestern besuchten die Wippinger Kommunionskinder Pater Tangen in Ahmsen.
Kommunionkinder bei Pater Tangen Kommunionkinder bei Pater Tangen Kommunionkinder bei Pater Tangen Kommunionkinder bei Pater Tangen Kommunionkinder bei Pater Tangen Kommunionkinder bei Pater Tangen Kommunionkinder bei Pater Tangen Kommunionkinder bei Pater Tangen
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. 10.03.2008 Breiter Widerstand der Ärzteschaft gegen das KKW in Dörpen bahnt sich an!

Nicht nur, dass sich die Bevölkerung des Emslandes in immer mehr Initiativen, angeführt von der Bürgerinitiative Saubere-Energie-Dörpen (BI), gegen das geplante Steinkohlekraftwerk in Dörpen organisiert; jetzt rührt sich auch massiver Widerstand der studierten Akademiker nicht nur regional, sondern auch bis Ostfriesland und weiter reichend!

Das Institut für nachhaltige Gesundheitswissenschaften unter der Leitung von Universitätsprofessor a.D. Prof. Dr. Dr. Heinz Spranger hat ein umfassend recherchiertes Positionspapier zum Thema Humanökologie und Umweltverträglichkeit sowie zu den zu erwartenden Gesundheitsbelastungen und entsprechenden Folgen des Steinkohlekraftwerkes für die hiesige Bevölkerung verfasst (bei Interesse anzufordern unter www.saubere-energie-doerpen.de). Daraus geht mehr als eindeutig hervor, dass eine Durchsetzung dieses Kraftwerkes, zu dem bislang noch kein aussagekräftiges Umwelt-Verträglichkeits-Gutachten vorliegt, absurd und menschen- sowie umweltfeindlich wäre.

Foto von der Mitgliederversammlung. v. r.: Sprecher Jan Deters-Meissner, Prof. Dr. Dr. Heinz Spranger, Hanne Giessen, Sprecherin Inge Stemmer, für die Ärzteschaft verantwortliches Vorstandsmitglied Matthias Witte Aus diesem Grunde formieren sich nun die Ärzte und Heilberufler im Landkreis gegen das geplante Vorhaben und es zeichnet sich eine klare, ablehnende Haltung einer Personengruppe ab, die gegen den Vorwurf des Eigennutzes autark ist und ausschließlich gemäß ihres beruflich geleisteten Eides zum Wohl ihrer anvertrauten Patienten agieren wollen.

Auf der Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative am 05.03.08 stellten die Ärztin Hanne Giessen und Prof. Dr. Dr. Heinz Spranger ihren Aufruf vor.Mehr in der Presseerklärung der BI...
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. 10.03.2008 Verkehrsüberwachung

In der kommenden Woche finden an folgenden Stellen Geschwindigkeitskontrollen statt:
Montag, 10. März 2008: Aschendorf, Klosterholte
Dienstag, 11. März 2008: Vrees, Schapen
Mittwoch, 12. März 2008: Lingen, Sögel
Donnerstag, 13. März 2008: Twist, Apeldorn
Freitag, 14. März 2008: Bawinkel, Elbergen
Samstag, 15. März 2008: Herbrum
Sonntag, 16. März 2008: Dörpen
Darüber hinaus kann noch an weiteren Orten im Kreisgebiet „geblitzt“ werden.
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. 10.03.2008  Landkreise und Städte klagen gegen FFH-Ausweisung

Die Unterschutzstellung der Unter- und Außenems als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) ist zunächst gestoppt. Die Stadt Papenburg hatte per Eilantrag erreicht, ein Einvernehmen des Bundesumweltministeriums zur Ausweisung dieses Gebietes gegenüber der EU-Kommission zu untersagen. Bis zur gerichtlichen Entscheidung über den Eilantrag ist die Einvernehmenserklärung des Bundes nun zurückzuhalten. Hintergrund ist eine Klage der Stadt Papenburg beim Verwaltungsgericht Oldenburg gegen die Entscheidung des Bundesumweltministeriums, die Unter- und Außenems von der EU als FFH-Gebiet ausweisen zu lassen. Die Landkreise Emsland und Leer sowie die Seehafenstadt Emden werden nun ebenfalls Klage erheben. Damit ist die Unterschutzstellung als so genanntes „Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung“ als Teil des Netzes Natura 2000 bis zur endgültigen gerichtlichen Entscheidung auf Eis gelegt. Durch die Ausweisung als FFH-Gebiet befürchten die Städte Emden und Papenburg sowie die Landkreise Leer und Emsland erhebliche Beeinträchtigungen bei der Nutzung der Bundeswasserstraße Ems. Die regionalen Gebietskörperschaften sehen sich außerdem an einer Entscheidung zur Ausweisung als FFH-Gebiet nicht ausreichend beteiligt.
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. 10.03.2008 Kreistag: Demografie bleibt Schwerpunktthema

Das Thema Demografie stand in dieser Woche im Mittelpunkt einer Sondersitzung des emsländischen Kreistages. Dabei haben die Abgeordneten einstimmig beschlossen, weiterhin an Modellen zu arbeiten, mit denen den zu erwartenden gesellschaftlichen Veränderungen begegnet werden kann. Klaus Mensing von der Convent Planung und Beratung GmbH präsentierte den Mitgliedern im Rahmen der Sitzung die Ergebnisse der „Befragung 50plus“, bei der die Generation der über 50-jährigen im Emsland nach ihren Bedürfnissen in den Bereichen Mobilität, Nahversorgung, Wohnen und ehrenamtliches Engagement befragt worden war. Landrat Hermann Bröring betonte, dass der Landkreis sich nicht vom demografischen Wandel überraschen lassen, sondern schon frühzeitig neue Wege erproben wolle. Das Thema Mobilität stehe deshalb „ganz weit im Vordergrund“, so der Landrat. Die Ergebnisse der Fragebogenaktion sind übrigens auch im Internet unter www.emsland.de nachzulesen.

Die Ergebnisse des Modellprojektes "Nahversorgung" in Wippingen stehen auch auf der Tagesordnung der Sitzung des Wippinger Gemeinderates am Mittwoch um 19 Uhr im Gemeindezentrum.
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. 10.03.2008 Öffentliche Führung im Ausstellungszentrum Archäologie

Die Großsteingräber der Region sind sichtbare Relikte einer frühen Hochkultur im Emsland. Doch über das Alltagsleben der Hünengraberbauer ist wenig bekannt. In einer öffentlichen Führung am kommenden Sonntag, dem 9. März, soll das Alltagsleben der Steinzeit ab 15 Uhr im Ausstellungszentrum für die Archäologie in Meppen mit Hilfe von Funden, Grabungsergebnissen und Experimenten rekonstruiert werden. Außerdem ist die aktuelle Sonderausstellung „Shadows of man“ zu sehen. Der Eintritt beträgt drei Euro für Erwachsene sowie einen Euro für Schülerinnen und Schüler.
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. 09.03.2008 Verdi sagt: Genug gespart

Verdi-Broschüre 30 bis 40 Prozent des Bruttoeinkommens machen Steuern und Sozialbeiträge bei den meisten Beschäftigten aus. Bund, Länder und Gemeinden sind hoch verschuldet. Unternehmerverbände und Regierungspolitiker erwecken den Eindruck, immer höher steigende Ausgaben seien dafür verantwortlich. Deshalb müsse konsequent gespart und das Wachstum der Staatsausgaben gestoppt werden. Zum Beleg wird immer wieder die Staatsquote angeführt.

Die Staatsquote – der Anteil von Staat und Sozialversicherungen am Bruttoinlandsprodukt – ist in den letzten 30 Jahren im Trend nicht gestiegen! Sie lag seit Mitte der 1970er Jahre zwischen 45 und 48 Prozent. Von einer „immer stärkeren Ausplünderung“ durch den Staat kann also nicht gesprochen werden. In den letzten Jahren ist die Staatsquote sogar deutlich gesunken: auf nur noch 44 Prozent im Jahr 2007. Tatsächlich sind die öffentlichen Ausgaben und insbesondere die Abgabenbelastungen in Deutschland auch im internationalen Vergleich relativ niedrig. Bei einem Ländervergleich zeigt sich: Die Steuer- und Sozialbeitragsbelastung in Deutschland liegt niedriger als in den meisten anderen hoch entwickelten Ländern.

Vom Abbau der Sozialversicherung profitieren letztlich nur die Unternehmen, die Arbeitgeberbeiträge sparen. Und es profitieren Privatversicherungen, die sich über neue Kunden und höhere Beitragseinnahmen freuen. Die Beschäftigten zahlen drauf, weil sie private Vorsorge allein bezahlen müssen – ohne Arbeitgeberbeitrag. Diejenigen, die es am nötigsten hätten, können sich das meist gar nicht leisten. Vor allem ihnen droht Altersarmut. Genug gesprat meint deshalb die Gewerkschaft Verdi liefert in einer Broschüre dafür eine Menge Argumente.
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. 09.03.2008 Film über Gen-Tech-Konzern Monsanto auf ARTE

Am Dienstag, 11. März 2008 um 21.00 Uhr und am 13.03.2008 um 00:45 sendet der Fernsehsender ARTE den Bericht MONSANTO, MIT GIFT UND GENEN. Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns "Monsanto Chemical Works", dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt "Monsanto" auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid "Agent Orange" her.

Heutesind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen "Monsanto"-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.
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Interview mit der Regisseurin...
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. 06.03.2008 Nächsten Mittwoch Gemeinderatssitzung

Am Mittwoch, den 12. März findet um 19 Uhr im Gemeindebüro des Gemeindezentrums in Wippingen eine öffentliche Sitzung des Rates der Gemeinde Wippingen statt.

Auf der Tagesordnung steht der Haushaltsplan 2008, sowie der Beschluss über die Jahresrechnung 2006.

Weitere Punkte sind ein Bericht über das Pilotprojekt 50 Plus, eine Änderung des Bebauungsplanes Nr. 5 "Bauern Tannen", die Bestellung von Schöffen und Geschworenen, sowie das Regionale Raumordnungsprogramm 2000 für den Landkreis Emsland mit den Unterpunkten einer Änderung und Ergänzung für den Teilabschnitt Windenergie und der Entwurf 2007 des RROP. Mehr...
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. 06.03.2008 Der Winter war da

Wippingen am 5. März Noch einmal von seiner kalten Seite zeigte sich der "Winter" gestern Morgen. Wenn wir aus dem Fenster blicken und im Garten Krokusse, Schneeglöckchen, Märzenbecher oder Primeln blühen, ist der Frühling im Anmarsch. Ein Blick in den Kalender zeigt uns, dass der „offizielle“, nämlich astronomische Frühlingsanfang in diesem Jahr am 21. März ist. Für die kommenden Tage ist Sonne und Regen gemeldet mit Höchsttemperaturen von bis zu 10°C.
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. 04.03.2008 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in dieser Woche an folgenden Stellen im Kreisgebiet: Dienstag, 4. März 2008: Vrees, Schapen
Mittwoch, 5. März 2008: Lingen, Sögel
Donnerstag, 6. März 2008: Twist, Apeldorn
Freitag, 7. März 2008: Bawinkel, Elbergen
Samstag, 8. März 2008. Herbrum
Sonntag, 9. März 2008: Dörpen
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen kommen.
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. 04.03.2008 Schadstoffmobil geht wieder auf Tour

Seit gestern geht im gesamten Kreisgebiet wieder das Schadstoffmobil auf Tour und bietet Privathaushalten somit die Möglichkeit, schadstoffhaltige Abfälle wie Farbabfälle, Holzschutzmittel, Medikamente oder Tinten- und Tonerkartuschen kostenlos abzugeben. In Emsland-Nord hält das Mobil am 05.03. in Renkenberge, Fresenburg und Lathen. In Wippingen ist das Schadstoffmobil erst am 11.04.08. Detaillierte Auskünfte gibt es im Internet unter www.abfallwirtschaft-emsland.de sowie beim Umwelttelefon unter der Rufnummer 05931/44-300.
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. 04.03.2008 Startschuss für Projekt „PflegeBegleiter“

Die häusliche Pflege bildet in Deutschland immer noch den größten Pflegedienst. Grund genug, um die Angehörigen, die diese wichtige Aufgabe übernehmen, zu unterstützen und zu stärken. Und so wurden bundesweit bereits mehr als 1.000 ehrenamtliche Pflegebegleiter ausgebildet. Auch im Emsland fällt am kommenden Donnerstag, dem 6. März, im Meppener Kreishaus der Startschuss für das Projekt „pflegeBegleiter“. Zur Auftaktveranstaltung ab 17.30 Uhr wird der Koordinator für den norddeutschen Raum, Ulrich Kluge vom Seniorenbüro Hamburg, das Projekt ausführlich vorstellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in einer kostenlosen Schulung auf ihren ehrenamtlichen Einsatz als Pflegebegleiter vorbereitet werden. Im Anschluss an die Fortbildung, die von April bis Juni dauert, werden die Freiwilligen weiterhin in regelmäßigen Treffen bei ihrer Arbeit begleitet. Weitere Informationen und Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung bei Marlen Mensen, Beratungsagentur für Pflege, unter der Telefonnummer 05931/44-2254 oder per E-Mail unter marlen.mensen@emsland.de sowie bei Heike Baalmann, Geschäftsstelle zur Stärkung des Ehrenamtes, unter der Telefonnummer 05931/44-1365 oder per E-Mail unter heike.baalmann@emsland.de.
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. 04.03.2008 Landkreis übernimmt Mittagessenzuschuss an Ganztagsschulen

Der Landkreis Emsland wird die vom Land geforderte Kofinanzierung des Mittagessenzuschusses für alle Ganztagsschulen in der Region unabhängig von der Schulträgerschaft übernehmen. Darüber hinaus stellt die Kreisverwaltung den Bildungseinrichtungen einen pauschalen Aufschlag von zehn Prozent des Landes- und Kreisanteils zur freien Verfügung. Damit können die Schulen nach eigenem Ermessen Schülerinnen und Schüler unterstützen, deren Eltern den vorgesehenen Anteil nicht aufbringen können. In einem Schreiben an die Schulleiter der insgesamt 42 Ganztagsschulen im Emsland hat Landrat Hermann Bröring jetzt auf die sofortige Umsetzung der Regelung hingewiesen. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche aus Familien, die Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe erhalten. Voraussichtlich werden rund 1.100 Kinder im Emsland von dem Mittagessenzuschuss profitieren.
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. 04.03.2008 Mopedschilder

Ab 1. März 2008 heißt es aufgepasst: Denn da hat für motorisierte Zweiräder mit nicht mehr als 50 ccm Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 Stundenkilometern das neue Versicherungsjahr begonnen. Das bedeutet für alle Mofas, Motorroller, Mopeds und Mokicks: Die alten Kennzeichen sind dann ungültig und es dürfen nur die neuen benutzt werden.
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. 04.03.2008 UEFA Fussball EM 2008

EM-Logo Die UEFA Fussball EM 2008 findet in Österreich und in der Schweiz vom 7. bis 29. Juni 2008 statt. Nach der EM 2000 in Belgien und Niederlande ist es das Zweite Mal in der Geschichte der EM, dass eine Fussball Europameisterschaft in zwei Ländern ausgetragen wird. Die Spiele zur Fussball EM 2008 werden in acht Spielorten stattfinden, davon je vier in der Schweiz und in Österreich. Österreich: Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg und Wien wo auch das Finale der EM 2008 ausgetragen wird. Die Schweiz ist durch Basel, Bern, Genf und Zürich vertreten.
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. 26.02.2008 Mitglied des Weltklimarats spricht in Dörpen

Prof. Olav Hohmeyer Die Bürgerinitiative "Saubere Energie Dörpen" lädt zu einem öffentlichen Vortrag von Professor Olav Hohmeyer ein. Vor dem Hintergrund des geplanten Steinkohlekraftwerks referiert das Mitglied des Weltklimarats unter dem Titel "Die drohende Klimakatastrophe" über Alternativen der Energieerzeugung. Der Vortrag findet am Donnerstag, 28. Februar, ab 20 Uhr im Gasthaus Westhus, Heeder Straße 66, in Dörpen statt. Im Weltklimarat der Vereinten Nationen, der vor kurzem den Friedensnobelpreis bekam, sind insgesamt 190 Länder vertreten. Das Gremium setzt sich aus drei Arbeitsgruppen zusammen. Professor Hohmeyer gehört mit weiteren Wissenschaftlern der Gruppe "Climate Change Migitation" an. Die Fachleute untersuchen, mit welchen Maßnahmen die Menschen den Klimawandel stoppen können und unter welchen Umständen sie mit den Folgen leben können.

Hohmeyer studierte von 1974 bis 1975 Volkswirtschaftslehre und Informatik am Tougaloo College in Mississippi/USA und von 1975 bis 1980 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen. Das Studium in Bremen schloss er mit einer Diplomarbeit über die Beschäftigungseffekte verschiedener Technologien zur rationellen Energienutzung und zur Nutzung regenerativer Energiequellen als Diplomökonom ab. 1989 promovierte er an der Universität Bremen über die sozialen Kosten des Energieverbrauchs. Seit Juli 1998 ist Hohmeyer Inhaber der Professur für Energie- und Ressourcenwirtschaft an der Universität Flensburg. Hier baut er derzeit als verantwortlicher Studienleiter den neuen Studiengang "Energie- und Umweltmanagement" auf. International bekannt wurde Hohmeyer durch seine Arbeiten auf dem Gebiet der sozialen Kosten des Energieverbrauchs. Mehr im Flyer...
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. 26.02.2008 Wird die Regierung in Bern der BKW Energie AG den Bau von Kohlekraftwerken verbieten?

Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" veröffentlichte heute folgende Presseerklärung:
Die Regierung in Bern entscheidet bis Mitte März, ob sie der BKW Energie AG den Bau von Kohlekraftwerken verbieten will.

Die schweizer BKW, die in Dörpen und Wilhelmshaven Steinkohlekraftwerke bauen will, spricht in der Schweiz lieber über die Sonnenenergie-Projekte ihrer Tochterfirma Sol-E Suisse AG, mit denen sie sich als umweltfreundlich inszeniert. So rühmt sich die BKW in sieben eigenen Wasserkraftwerken, im Kernkraftwerk Mühleberg bei Bern, sowie in Kern- und Wasserkraftwerken von 16 Partnergesellschaften und mittels Bezugsrechten in Partner-Kernkraftwerken praktisch CO2-freien Strom zu produzieren.

Auf der Homepage dieser BKW-Tochter heißt es: "Die Zeit ist reif für neue erneuerbare Energien. Die Sol-E Suisse schöpft aktiv alle Möglichkeiten aus, um effizient und unkompliziert umweltschonende und langfristige Lösungen zu verwirklichen, die sich für alle Beteiligten auszahlen."

Ihre Milliarden, die sie mit dem Stromhandel verdient hat, will die BKW in schmutzige Energie aus Kohle investieren. Der Hauptaktionär von BKW, der Kanton Bern (52,9 % des Aktienkapitals), hat hingegen beschlossen, den Energieverbrauch um einen Drittel zu senken und fossile Energieträger durch einheimische, erneuerbare Energieträger zu ersetzen, sowie aus der Atomenergie auszusteigen.

Jetzt haben führende Politiker des Kantons genug davon, wie ihnen ihr eigener Stromkonzern auf der Nase herum tanzt und die Energiestrategie des Kantons konterkariert. Wie die Berner Zeitung am 23.02.08 berichtete, wollen die Sozialdemokraten den Regierungsrat mit einer Gesetzesinitiative (Motion) dazu zwingen, der BKW Energie AG den Bau von Kohlekraftwerken zu verbieten. In ihrem Vorstoß fordert SP-Grossrätin Flavia Wasserfallen (Bern) vom Regierungsrat, "in Ausübung der Aktionärsrechte dahin zu wirken, dass sich die BKW Energie AG weder an der Planung noch am Bau von Stein- oder Braunkohlekraftwerken beteiligt".

Somit steht die Regierung vor der Frage, wie stark der Kanton als Mehrheitsaktionär Einfluss auf unternehmerische Entscheide der BKW nehmen soll. Weil die Motion für dringlich erklärt wurde, muss die Regierung demnächst Stellung beziehen. Die zuständige Regierungsrätin Barbara Egger (SP) sagt, man werde die Motion in der ersten Hälfte März beantworten. Der Grosse Rat wird die Motion dann im April behandeln.

Die Berner Regierung hat bereits im Dezember klar gemacht, dass sie keine Freude daran hat, dass die BKW in Deutschland Steinkohlekraftwerke bauen will. Der Kanton habe aber mit zwei Vertretern im BKW-Verwaltungsrat "nur beschränkt Einfluss auf die Strategie der Unternehmung".

Es ist kaum nachvollziehbar, woher die Dörpener Gemeindeväter das Vertrauen in die vagen Versprechungen der BKW hernehmen, einer Gesellschaft, der sogar die Interessen ihrer eigenen kommunalen Auftraggeber offensichtlich egal sind. Und die mit ihren eigenen Investitionen in erneuerbare Technologien im Widerspruch steht zu ihrer Argumentation zur angeblichen Notwendigkeit des Dörpener Klimakillers.
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. 23.02.2008 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 25. Februar 2008: Beesten, Lorup
Dienstag, 26. Februar 2008: Spelle, Rühle
Mittwoch, 27. Februar 2008: Geeste, Emmeln
Donnerstag, 28. Februar 2008: Herzlake, Werlte
Freitag, 29. Februar 2008: Sögel, Breddenberg
Samstag, 1. März 2008: Schapen
Sonntag, 2. März 2008: Papenburg
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 23.02.2008 Klimaschutzaktion der BI in Dörpen

Klimaschutzaktion der BI am 23.02.2008 Mit einem Eisberg und mehreren Eisbären, die um den Hals das SOS-Zeichen trugen, machte die Bürgerinitiative gestern in Dörpen auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. Das Klima weltweit erwärmt sich vor allem als Folge des ungebremsten Verbrennens von fossilen Brennstoffen. Die Klimaerwärmung führt nicht nur zum Auftauen der Polkappen, sondern auch in unseren Alpen verschwinden die Gletscher. Unmittelbare Folge für Deutschland wird eine Bedrohung der Küsten durch den Anstieg des Meeresspiegels und eine Gefährdung der Wasserversorgung in großen Teilen Deutschlands sein. Die Landwirtschaft wird es mit neuen, bisher unbekannten Pflanzen- und Tierkrankheiten zu tun bekommen. Auch die allgemeine Gesundheit wird z. B. durch die Verbreitung der durch Zecken übertragenen Borreliose nach Norden gefährdet. Weltweit werden Milliarden Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren und verhungern oder zur Migration gezwungen.

Klimaschutzaktion der BI am 23.02.2008 Klimaschutzaktion der BI am 23.02.2008 Das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen wird die Klimakatastrophe weiter vorantreiben gegen alle Vernunft und Beschlüsse auf den Weltklimakonferenzen.

Die BI möchte mit dieser Aktion auch für die Vortragsveranstaltung am 28.02.08 um 20 Uhr im Saal Westhus Dörpen mit dem Mitglied des Weltklimarates Professor Dr. rer. pol. Olav Hohmeyer werben

Eine weitere Installation der Aktion in Dörpen bestand aus einem symbolischen Kohlehaufen, auf dem ein Schwarzbärenfell festgebunden war mit der Aufschrift: "Saubere Kohlekraftwerke - Wem wollt ihr diesen Bären aufbinden?" Damit wurden die falschen Versprechungen der Stromkonzerne auf zukünftige CO2-freie Kohlekraftwerke thematisiert. Dass es sich hierbei nur um unseriöse Imagekampagnen handelt, zeigen die ersten Versuche mit der CO2-Abscheidung, die zum Teil schon abgebrochen werden mussten.
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. 23.02.2008 Familienstiftung und BP rufen Betriebskindergarten ins Leben

Die Emsländische Stiftung „Beruf und Familie“ und die BP-Erdölraffinerie in Lingen haben jetzt gemeinsam den ersten integrierten Betriebskindergarten auf den Weg gebracht. „Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst optimale Rahmenbedingungen bieten, damit sie Beruf und Familie miteinander vereinbaren können“, begründete BP-Geschäftsführer Martin Suresch die Maßnahme. Eine Einrichtung auf dem Gelände der Raffinerie ist dabei nicht geplant, vielmehr soll die bereits vorhandene Infrastruktur im Umkreis genutzt werden. Betreuungsangebote vor sieben und deutlich nach 17 Uhr, eine Notfallversorgung und eine Betreuung in Randzeiten - das sind die wichtigsten Angebote, die nun schrittweise für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeführt werden sollen.
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. 23.02.2008 „Internationaler Frauentag“ auch im Emsland

Bereits seit 1911 wird der Internationale Frauentag gefeiert: Er steht für die Rechte der Frauen, für Frieden und für eine humane Gesellschaft. Auch die Gleichstellungsbeauftragten der emsländischen Städte und Gemeinden bieten wie in jedem Jahr rund um den „Stichtag“ 8. März eine Reihe von Veranstaltungen an. Den Auftakt bilden bereits am kommenden Mittwoch, dem 27. Februar, ab 19.30 Uhr ein Kabarettabend im Kulturkeller Salzbergen mit dem Titel „Männer sind so dankbar“ sowie ab 18.30 Uhr ein Vortrag der VHS Lingen zur Renaissance der Beginenbewegung. Weitere Informationen über die Veranstaltungsreihe gibt es im Internet unter www.emsland.de.
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. 23.02.2008 Neu: Datenbank zur Integration

Maßnahmen und Projekte zur Integration von Zuwanderern im Emsland können ab sofort auch im Internet abgerufen werden: Unter www.emsland.de/integrationsdb haben alle Beteiligten die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen bzw. die für sie passenden Angebote herauszusuchen. Die Leitstelle für Integration beim Landkreis Emsland hält die Datenbank ständig auf dem neuesten Stand. Wer sich mit seinem Angebot dort bisher noch nicht findet, kann eine Projektbeschreibung telefonisch unter 05931/44-1448 oder per E-Mail unter ulrike.otten@emsland.de weiterleiten
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. 23.02.2008 Aussagen des Landkreises zur Blauen Tonne

Im gesamten Emsland wird zurzeit über die Einführung der „Blauen Tonne“ diskutiert. Der Landkreis hat die wichtigsten Fakten in einer Sonderausgabe des Newsletters "Bürgerbrief" aus seiner Sicht dargestellt.
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. 21.02.2008 Bürgerstromanlage in Lingen-Bramsche

Grundschule Lingen-Bramsche| Foto: Emsland Eins Wie der Online-TV-Sender Emsland-Eins am 19.02.08 und heute die Lingener Tagespost berichteten, haben Bürger in Lingen-Bramsche eine Bürgerstromanlage in Betrieb genommen. Der Rat der Stadt Lingen hatte beschlossen, Schulen zur Verfügung zu stellen, auf denen von Bürgern betriebene Photovoltaikanlagen installiert werden können. 26 BürgerInnen haben für diese Anlage laut Auskunft des Solarvereins Lingen 110 000 Euro investiert. Die Betreibergesellschaft rechnet für ihre Anlage mit monatlichen Einnahmen von ca. 1000 Euro.

Die Planung einer ähnlichen Anlage wurde auch vor kurzem in Papenburg bekannt gegeben. Solarstrom ist CO2-frei und sicher. Nach einer Studie der Forschungsstelle der Energiewirtschaft gemeinsam mit dem Öko-Institut Freiburg im Auftrag der Hamburger Electricitätswerke liefern Photovoltaik-Anlagen inzwischen sogar im nördlichen Hamburg etwa das 5 bis 7-fache der aufgewendeten Herstellungsenergie - einschließlich der Energie für die Herstellung der Systemkomponenten - zurück. Solarzellen bestehen aus ungiftigem Silizium, dem zweithäufigsten Element der Erdoberfläche. Chlor wird nur bei der Reinigung des Siliziums verwendet. Dies erfolgt in geschlossenen Kreisläufen. Das fertige Endprodukt, die Solarzelle, enthält jedoch (anders als bei PVC) keine Chlorverbindungen. Eine spezielle Entsorgung ist deshalb nicht erforderlich.
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. 21.02.2008 Fastenmarsch findet am 24.02.2008 statt

Der diesjährige Fastenmarsch findet am 24.02.2008 statt. Die Starterhefte sind für eine Schutzgebühr von 0,50 € bei Speller zu erhalten. Die Einnahmen der eingefahrenen Spenden kommen den Kindern in Indien zu Gute, die in Steinbrüchen arbeiten müssen. Das Motto lautet: "Leben im Steinbruch". Die Einnahmen sind für Sozial- und Bildungsarbeit rund um Bangalore und Jodhpur in Indien gedacht. Die Landjugend würde sich freuen, Euch ab 7.00 Uhr im Gemeindezentrum begrüßen zu dürfen.
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. 21.02.2008 Preisschießen des Schießvereins

In der Fastenzeit findet wieder das Preisschießen statt. Geschossen werden kann Freitags von 19.00 - 22.00 Uhr und Samstags von 19.30 - 22.00 Uhr. Jedes Wochenende gibt es einen Tagespreis zu gewinnen.

Das Vereinsfest, zu dem alle Mitglieder eingeladen sind, findet am Samstag, den 23.02.08 statt.
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. 21.02.2008 Kohlekraftwerksbetreiber hat kein Interesse mehr an Nordenham

Der NDR meldete heute, dass die Berner Kraftwerke AG in Nordenham kein Kohlekraftwerk mehr bauen will. Mit Dörpen und Wilhelmshaven gebe es zwei Standorte, die genug Energieleistung für das Unternehmen liefern, so die Begründung. In Wilhelmshaven beteiligen sich die Schweizer am Kohlekraftwerk von Electrabel. Im emsländischen Dörpen soll in anderthalb Jahren ein neues Kohlekraftwerk entstehen.

In Nordenham und besonders im betroffenen Stadtteil hatte sich auch eine Bürgerinitiative formiert.

In Dörpen will die BI am Samstag mit einer Klimaschutz-Aktion darauf hinweisen, welche Folgen der Ausbau der Kohlekraftwerke für das Klima hat.

Die Ems-Zeitung von gestern berichtete über die Forderung der SPD Dörpen, die im Grundstückskaufvertrag zwischen der Gemeinde und dem Investor insbesondere zu den Themen Kraft-Wärme-Kopplung und Schadstoffausstoß festgehaltenen Vereinbarungen von unabhängiger Seite durch ein Rechtsgutachten auf den Prüfstand zu stellen.

An diesem Samstag, 23. Februar, lädt die SPD-Fraktion alle Interessierten zu einer Wanderung zum geplanten Kraftwerksstandort im Industriegebiet am Küstenkanal ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Küstenkanalbrücke in Dörpen-Haar.
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. 21.02.2008 Generalversammlung des landwirtschaftlichen Ortsvereins Wippingen

v.l.: Johannes Frericks, Christian Wegmann, Wilhelm Borchers, Wilhelm Apke, Hermann Haasken Zur Generalversammlung hatte der landwirtschaftliche Ortsverein Wippingen gestern geladen. Schriftführer Wilhelm Borchers berichtete über Aktivitäten, wie Fachvorträge, diverse Informationsabende, Besichtigungen oder den Frühjahrsputz in Feld und Flur.

Sparsam wirtschaften war die Devise vom Vorsitzenden und Kassenwart Hermann Haasken. Obwohl nur 5% der Mitgliedsbeiträge im Säckel verbleiben und der Hauptanteil an den Kreisverein abgeführt werden muss, war das Ergebnis dennoch positiv und dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Nach 22 Jahren Vorstandsarbeit kandidierte Hermann Haasken nicht wieder. Bei den Wahlen, die Bürgermeister Hermann Gerdes leitete, wurde Wilhelm Borchers zum 1. Vorsitzenden gewählt, Wilhelm Apke als 2. Vorsitzender sowie Johannes Frericks als Beisitzer bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Christian Wegmann.

Hauptthema in der anschließenden Diskussion war das Thema Kohlekraftwerk. Einig waren sich die Mitglieder darin, gemeinsam über den Ortsverband hinaus aktiv zu werden und auch die Bedenken der Landwitschaft zu signalisieren. Es wurde eine Umkehr der Beweispflicht bei eventuellen Störfällen gefordert. Dem Betreiber sei aufzuerlegen, dass er in diesen Fällen beweisen müsse, dass die Schäden nicht durch ihn verursacht wurden. Der Ortsverein fordert Messpunkte zu Kontrollzwecken in der Gemeinde.

Ein Kohlessen rundete den gelungenen Abend ab.
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. 17.02.2008 Alternativer Nobelpreisträger und Energieexperte Hermann Scheer referiert in Leer

Hermann Scheer Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Clemens Bollen ist Hermann Scheer am Montag, den 18. Februar zu Gast in Leer. Auf einer Veranstaltung der Volkshochschule Leer stellt der Träger des Alternativen Nobelpreises, Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien, Präsident von Eurosolar und SPD-Energieexperte, seine Konzepte für eine zukunftsfähige Energieversorgung vor.

Bei dieser öffentlichen Veranstaltung, die um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum der Berufsbildenden Schulen (BBS I) beginnt, spricht Scheer zum Thema: „Klimawandel - was müssen wir ändern?“. Im Anschluss an seinen Vortrag ist eine Diskussion geplant.

„Hermann Scheer gilt als Vordenker alternativer Energien“, so Bollen. „Eine zukunftsfähige Energiepolitik ist der Schlüssel zum Schutz unseres Klimas. Die Abkehr von fossilen Energieträgern muss sofort beginnen. Gleichzeitig ist die weitere Nutzung der Atomenergie nur noch für eine Übergangszeit tolerierbar. Die Zwischenfälle des vergangenen Jahres haben die Risiken noch einmal deutlich vor Augen geführt.“

Die SPD-Bundestagsfraktion setze, so Clemens Bollen, auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Steigerung der Energieeffizienz und verstärkte Energieeinsparung. „Wir haben mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dem Programm zur energetischen Sanierung von Gebäuden, der Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und dem Atomausstieg den Weg für die Energiewende vorgegeben.“ Das komme dem Wirtschaftsstandort Deutschland zugute, „denn bei Windkraft, Solarenergie und moderner Erdwärmenutzung haben wir technologische Spitzenstellungen errungen. Außerdem profitiert der deutsche Arbeitsmarkt von der Energiewende: Seit dem Jahr 2000 sind in diesem Sektor bereits über 230.000 neue Arbeitsplätze entstanden.“
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